Späte aber richtige Entscheidung

13. Mai 2011 | Themenbereich: Berlin, Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter begrüßt die längst überfällige Entscheidung, 200 Polizisten zusätzlich für die Sicherheit dieser Stadt einzustellen, um damit auch die Sicherheit im ÖPNV besonders der U-Bahn gewährleisten zu können.
Der BDK hat die vor Jahren vorgenommene Abschaffung der gemeinsamen Streifen in den U-Bahnhöfen mehrfach kritisch angemerkt und seit langem gefordert die Videoüberwachung in diesem Bereich auszuweiten und zwar mit Personal, dass auch sofort reagieren und eingreifen kann.
„ Es ist bedauerlich, dass erst viele Opfer notwendig waren, um die Notwendigkeit der geforderten Maßnahmen zu erkennen und in die Tat umzusetzen“ sagt der Landesvorsitzende des BDK
Es wird notwendig sein darauf zu achten, dass die Kosten dieser Maßnahme keine Einsparungen in anderen polizeilichen Bereichen nach sich ziehen, die in ein paar Jahren ein neues Sicherheitsproblem entstehen lassen.

Die Äußerungen, dass eine, auch zeitlich ausgeweitete Videoüberwachung keine Straftaten verhindert sind kurzsichtig. Potentielle Täter lassen sich durchaus von dem erhöhten Risiko einer Entdeckung und Aufklärung der Tat, von einer solchen abhalten, nur wird dies nicht statistisch erfasst.
„Wer sagt, dass Videoüberwachung keine Straftaten verhindert, muss konsequenter Weise auch für die Abschaffung der Geschwindigkeitskontrollen und Rotlichtüberwachung plädieren, denn die verhindern dann auch keine Verkehrsunfälle!“ so Böhl weiter

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