Ausschreibung für Leiter der künftigen Polizeidirektionen

13. Mai 2011 | Themenbereich: Brandenburg, Polizei | Drucken

Brandenburgs Polizeireform gewinnt weiter an Fahrt. Nach der abschließenden Organisationsentscheidung durch Innenminister Dietmar Woidke hat das Innenministerium am (heutigen) Freitag die Dienstposten für die Leiter der künftigen vier regionalen Polizeidirektionen ausgeschrieben. Gesucht werden ressortintern bis zum 31. Mai dieses Jahres Bewerber, die unter anderem „ein hohes Maß an sozialen und strategischen Kompetenzen“ mitbringen. „Wir wollen für die neuen Spitzenposten die besten Führungskräfte unserer Polizei und erwarten ihr Interesse an dieser spannenden Herausforderung“, sagte Woidke in Potsdam.

Der Innenminister verwies auf das hohe Maß an Verantwortung und Aufgaben der Polizeidirektionen. „Sie sind als Führungsebene zwischen Polizeipräsidium und Polizeiinspektionen in vergleichsweise großen Regionen für die ganze Bandbreite der Polizeiarbeit zuständig“, betonte er. Das schließe neben dem klassischen Einsatz- und Ermittlungsgeschäft auch die Verantwortung in Fragen von Personal, Haushalt, Technik, Logistik und in Rechtsangelegenheiten ein. Bei der Entscheidung über Sitz und Zuschnitt der Direktionen wurde laut Woidke eine Lösung gefunden, „die ausgewogen ist und sich konsequent am Maßstab einer effizienten Polizeiarbeit für die Bürger orientiert“. Neben den kreisfreien Städten Cottbus, Frankfurt (Oder) und Brandenburg an der Havel bekommt mit Neuruppin auch eine kreisangehörige Stadt eine Polizeidirektion.

Woidke bekräftigte noch einmal den Zeitplan bei der Neuorganisation der Landespolizei, die bis zum Jahresende abgeschlossen sein soll. Dabei würden Ausschreibung und Besetzung von Dienstposten weiterhin „von oben nach unten“ erfolgen. In die Entscheidung zu den Direktionsleitern wird auch der künftige Polizeipräsident einbezogen, dessen Auswahl nach Abschluss der Bewerbergespräche demnächst erfolgen soll.

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