Einsatzhundertschaft Karlsruhe wieder komplett

10. Mai 2011 | Themenbereich: Baden-Württemberg, Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Nach einem ausführlichen Gespräch am 09.05.2011 mit der Leitung der Landespolizeidirektion Karlsruhe ist die Einsatzhundertschaft Karlsruhe wieder komplett. In diesem Gespräch wurden die „innerdienstlichen Gründe“, die zur Nichtberücksichtigung des Gewerkschafters Thomas Mohr bei Einsätzen der Einsatzhundertschaft geführt haben, ausgeräumt.

Thomas Mohr kritisierte als Vorstandsmitglied der Gewerkschaft der Polizei (GdP) die politischen Hintergründe des Polizeieinsatzes am 30.09.2010 und stieß auf massive Kritik innerhalb der Polizeiführung.

Für Rüdiger Seidenspinner, Landesvorsitzender der GdP, ist nun endlich ein unschönes Kapitel abgeschlossen. Gewerkschafter dürfen Kritik üben, ja sie müssen es sogar, denn dies sind sie ihren Mitgliedern schuldig und denen gegenüber sind sie verantwortlich.

„Dienstvorgesetzte müssen diese Kritik aushalten, auch wenn sie eine andere Meinung vertreten,“ so der Landesvorsitzende weiter. Wir sind froh, dass diese Angelegenheit nun geklärt ist und weitere Schritte nicht nötig geworden sind.

Rüdiger Seidenspinner bedankt sich auch bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die in einer unglaublichen Solidarität Thomas Mohr seelisch und moralisch unterstützt haben, denn zeitweise ging die Art und Weise, wie mit Thomas Mohr in der Polizei umgegangen wurde schon unter die Haut. Dank und Respekt zollt er auch dem Polizeipräsidium Mannheim, der direkten Dienststelle von Thomas Mohr, die sich sehr schnell einen Überblick verschafft hat und ihre eigenen Konsequenzen gezogen bzw. nicht gezogen hat.

Rüdiger Seidenspinner zum Schluss: „Das Kapitel ist abgeschlossen und das ist gut so!

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