Sicherheit in Berliner Bahnhöfen – fast stündlich eine Straftat

7. Mai 2011 | Themenbereich: Berlin, Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Die heutige Berichterstattung des Berliner Kurier unterstreicht die Gründe für das Unsicherheitsgefühl der Bürger. Bodo Pfalzgraf, Landesvorsitzender der DPolG Berlin: „Die Doppelstreifen Polizei und BVG sind wichtig und richtig. Aber wir brauchen ein langfristiges Konzept und keine Billiglöhne bei der Sicherheit. Aktuell regelt die BVG in Ausschreibungen für private Sicherheitsunternehmen fast alles über den Preis und nicht über die Qualität!“
Die Polizei kann aber gemeinsame Sicherheitskonzepte nur mit qualifiziertem Personal von zertifizierten Firmen durchsetzen. Kein Mensch will zukünftig osteuropäische Sicherheitsfirmen ohne Standards auf Berliner Bahnhöfen sehen. „Sicherheit kostet Geld, vor den Wahlen genau so wie nach den Wahlen!“ so Pfalzgraf mit Blick auf den Berliner Wahlkampf.

Die Polizei kann aus Sicht der DPolG personell nur Schwerpunkteinsätze leisten. Die Grundausstattung in Sachen Sicherheit in Bahnhöfen muss von den Verkehrsunternehmen kommen. „Die Verkehrsunternehmen müssen ihre Sicherheitsausgaben einfach an den Wünschen ihrer Fahrgäste orientieren, dann stimmt die Gewichtung!“ so der Gewerkschaftschef abschließend.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.