Stellenabbau im Land

6. Mai 2011 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen, Sachsen-Anhalt | Drucken

Der vom Land geplante Abbau von 15.000 Stellen im öffentlichen Dienst bis 2020 sorgt auch für Aufregung in der Polizei. Die Deutsche Polizeigewerkschaft unterstützt die Aussage von Innenminister Stahlknecht, dass „der Finanzminister Bullerjahn gerne sparen kann, aber nicht am Personal der Polizei. Die Polizei wird nicht betroffen sein – im Gegenteil“, so Stahlknecht.
Uneingeschränkt stimmt der Landeschef der DPolG, Wolfgang Ladebeck, der Forderung zu und sagt, der Stellenabbau in der Landespolizei Sachsen-Anhalt muss endlich aufhören. Die Landesregierung muss dieses Vorhaben stoppen und die Einstellungszahlen erhöhen. Ein weiterer Stellenabbau in der Polizei würde langfristig die Einsatzbereitschaft und die Sicherheit und Ordnung im Lande gefährden.

Der Koalitionsvertrag von CDU und SPD sieht bis zum Jahr 2016 vor, dass eine Personalstärke in der Polizei von deutlich über 6.000 Beamten erforderlich ist.

Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, denn die Belastungen in der Polizei werden immer höher. Großeinsätze der Polizei und der tägliche Schichtdienst bringen schon jetzt die Polizeibeamten an ihre Belastungsgrenzen. Hunderte Polizisten sind schon älter als 50 Jahre und müssen im Schichtdienst und bei geschlossenen Einsätzen enorme Belastungen überstehen. Personalabbau, Perspektivlosigkeit und massive soziale Einschnitte sind derzeitig die Wegbegleiter der Polizei im Land. Dies muss sich ändern. Innenminister Stahlknecht ist auf dem richtigen Weg, so Ladebeck.

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