Polizeiberuf erfordert Fachwissen und soziale Kompetenz

6. Mai 2011 | Themenbereich: Brandenburg, Polizei | Drucken

99 Anwärterinnen und Anwärter für den mittleren und gehobenen Polizeivollzugsdienst sind am Freitag an der Fachhochschule der Polizei in Oranienburg feierlich vereidigt worden. Die 20 Frauen und 79 Männer hatten ihre Ausbildung Anfang Oktober vergangenen Jahres begonnen.

Innenminister Dietmar Woidke betonte bei der Vereidigung, der Eid stärke nicht nur die Bindung zum Polizeiberuf und zum Dienstherrn, sondern auch die Bindung zu den Bürgern. Der Eid unterstreiche insbesondere den elementaren Verfassungsgrundsatz der Rechtsstaatlichkeit.

Nicht allein erlerntes Fachwissen und das Wissen um Recht und Gesetz machten den Polizeiberuf aus, sagte Woidke. Notwendig sei auch ein hohes Maß an sozialer Kompetenz. „Im polizeilichen Alltag sind Hilfsbereitschaft, Menschenkenntnis und Aufmerksamkeit unverzichtbare Eigenschaften“, sagte Woidke. Polizisten müssten sich auch der Tatsache bewusst sein, dass ihre Berufsgruppe immer im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehe.

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