Intensiviere Zusammenarbeit zum Schutz der Fahrgäste

6. Mai 2011 | Themenbereich: Saarland, Verkehr | Drucken

Heute hat das Landeskriminalamt Saarland (LKA) für den Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im Saarland die „Aktion-tu-was“ gestartet. Die Auftaktveranstaltung fand in einer Saarbahn auf dem Weg von Saarbrücken nach Riegelsberg und zurück statt.

Während der Sonderfahrt wurden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Saarbahn GmbH die Regeln für ein angemessenes Verhalten bei sogenannten Rohheitsdelikten, wie z. B. Raub oder Körperverletzung, vorgestellt. Durch Vorträge und nachgestellte Szenen erfuhren Fahrpersonal und Saarbahnbegleiter, wie sie im Ernstfall Hilfe leisten können, ohne sich selbst unnötig zu gefährden.
Das LKA will mit dieser von der Bundespolizei unterstützten Aktion etwas tun gegen schwerwiegende Straftaten auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen. Diese Delikte beeinträchtigen das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung in besonderem Maße und haben für die Opfer zumeist ganz gravierende Folgen. Die „Aktion-tu-was“ soll dazu beitragen, das Bewusstsein für mehr Hilfsbereitschaft und größere Solidarität zu stärken.
Für die Saarbahn GmbH stellt die Informationsoffensive des LKA eine weitere Ergänzung ihres Sicherheitskonzeptes dar, das seit Mitte 2010 konsequent umgesetzt wird. Dabei steht die Sicherheit der Fahrgäste immer an erster Stelle. Neben der Kameraüberwachung in den Saarbahnen, Bussen und an wichtigen Umsteigehaltestellen ist seit letztem Jahr Sicherheitspersonal in den Abend- und Nachtstunden in den Saarbahnen unterwegs. Alle Stadtbahnen und innerstädtischen Haltestelle sind zudem mit verschiedenen, leicht zugänglichen und einfach zu bedienenden Notrufeinrichtungen ausgestattet.

In der Broschüre „Sicher unterwegs mit SaarBahn&Bus“ informiert das Unternehmen über die Sicherheitseinrichtungen in seinen Bussen und Saarbahnen sowie an den Haltestellen. Zudem finden sich in der Broschüre wertvolle Tipps für das richtige Verhalten im Notfall. Der Flyer ist im Kundenzentrum der Saarbahn GmbH erhältlich. Weitere Informationen zum Thema Sicherheit gibt es im Internet unter www.saarbahn.de.

Auch die Polizei bietet zahlreiches Info-Material zum Thema Sicherheit im ÖPNV an. Es kann bei der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des LKA unter der Rufnummer 0681/962-3535 oder im Internet unter http://www.aktion-tu-was/“ angefordert werden. Darüber hinaus können sich Bürgerinnen und Bürger unter http://www.polizei-beratung.de/ viele weitere wertvolle Ratschläge zum Schutz vor allerlei Straftaten einholen.

Sechs praktische Regeln für mehr Sicherheit im Alltag:

1. Ich helfe, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen.
2. Ich fordere andere aktiv und direkt zur Mithilfe auf.
3. Ich beobachte genau, präge mir Täter-Merkmale ein.
4. Ich organisiere Hilfe unter Notruf 110.
5. Ich kümmere mich um Opfer.
6. Ich stelle mich als Zeuge zur Verfügung.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.