Die Rolle der Polizeibataillone bei der Vernichtung der jüdischen Bevölkerung

6. Mai 2011 | Themenbereich: Bremen, Polizei | Drucken

Im Rahmen der laufenden Ausstellung „POLIZEI.GEWALT. Bremens Polizei im Nationalsozialismus“ findet am Montag, 9. Mai 2011 um 18 Uhr eine Podiumsdiskussion zur Rolle der Polizeibataillone bei der Vernichtung der jüdischen Bevölkerung statt. Veranstaltungsort ist der Wall-Saal der Stadtbibliothek im alten Polizeihaus Am Wall 201.

Auf dem Podium diskutieren Prof. Karl Schneider und Dr. Stefan Klemp unter der Moderation von Wolfgang Kopitzsch.

Prof. Karl Schneider ist pensionierter Polizeibeamter und war Professor an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Bremen. Er ist Autor von „Die Bremer Polizeibataillone – Ein Beitrag zur Polizeigeschichte von 1918 bis nach 1945″ (im Erscheinen).

Dr. Stefan Klemp ist Historiker und Journalist, er arbeitet für das Simon Wiesenthal Center, den Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster und die Gedenkstätte Steinwache in Dortmund. Er ist Autor von „Nicht ermittelt. Handbuch der Polizeibataillone“ und aktuell: „KZ-Arzt Aribert Heim. Die Geschichte einer Fahndung“.

Wolfgang Kopitzsch ist Bezirksamtsleiter Hamburg-Nord. Als ehemaliger Leiter der Landespolizeischule Hamburg initiierte er u.a. die Ausstellung „Keine Bilder des Vergessens – Hamburger Polizeibataillone im Zweiten Weltkrieg“.

Hinweis:
Die nächste Veranstaltung im Begleitprogramm zur Ausstellung findet am 24. Mai um 19 Uhr statt. Die shakespeare company mit Peter Lüchinger und Franziska Mencz vom Projekt „Aus den Akten auf die Bühne“ präsentieren im Wall-Saal eine Lesung aus den Briefen des Kaufmanns und Bataillonsfotografen Hermann Gieschen mit dem Titel „…so ein bisschen Wahrheit“.