8. Notinsel-Standort in Berlin

6. Mai 2011 | Themenbereich: Berlin, Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Charlottenburg-Wilmersdorf wird der 8. Notinsel-Bezirk Berlins. Die offizielle Eröffnung findet am 10.05.2011 um 11:00 Uhr im Kinderschuhgeschäft „Kleine Helden“ statt. Mit sechs Kindern des Kinder- und Jugendparlaments Charlottenburg-Wilmersdorf, als Botschafter des Projekts, wird Herr Naumann den Notinsel-Aufkleber gut sichtbar an der Eingangstür anbringen. Im Anschluss findet ein kleiner Kiezgang statt, um weitere Notinsel-geeignete Geschäfte auszuwählen. Auch die Geschäftsinhaber des Spielvogel in der Uhlandstr. 137 haben sich sofort am Projekt beteiligt, dort endet der Kiezgang mit einer weiteren Anbringung des Aufklebers durch den Bezirksstadtrat Reinhard Naumann, der die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen hat. Auch das Jugendamt setzt sich Im Rahmen der Aktionskampagne „Jugendamt – Unterstützung, die ankommt“ für den Kinderschutz ein. Udo Walz hat bereits im Jahr 2009 seine vier Friseurgeschäfte in Charlottenburg-Wilmersdorf zur Notinsel erklärt. Unterstützt wird das Projekt von der Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG, die ebenfalls alle Concierge-Büros zur Notinsel machten.

Jedes Partnergeschäft wird durch einen Aufkleber als Notinsel gekennzeichnet und signalisiert Kindern:
„Wo wir sind, bist Du sicher“.
Gemeinsam mit dem Netzwerk im Sozialraum e.V. und dem Jugendamt bereitete die Deutsche Polizeigewerkschaft, Landesverband Berlin, den Beginn der Umsetzung des Notinsel-Projekts in Charlottenburg-Wilmersdorf vor. Als Projektträger im Bezirk hat sich das Netzwerk im Sozialraum zum Ziel gesetzt, viele Anlaufstellen für Kinder in Not zu schaffen. Ehrenamtliches Engagement wird benötigt, um möglichst viele Läden und Geschäfte in Charlottenburg-Wilmersdorf von einer Teilnahme am Projekt Notinsel zu überzeugen. Bei Interesse an einer ehrenamtlichen Unterstützung erhält man unter der Telefonnummer 89 00 57 75 weitere Informationen.

Brutalität und Willkür begegnen Kindern nicht nur in der Familie oder durch Erwachsene. Auch auf dem Spielplatz, in der Schule oder auf dem Heimweg ist Gewalt von großen an kleinen Kindern und die Diskriminierung von Schwächeren leider zum Alltag geworden. Mit der Notinsel setzt die Stiftung Hänsel + Gretel seit 2002 bundesweit ein Zeichen für Zivilcourage und bürgerliches Engagement im Kinderschutz. Bis heute konnten rund 180 Standorte bundesweit eingeführt werden, von der kleinen Gemeinde bis hin zur Hauptstadt. Notinsel ist damit das meist verbreitete öffentliche Zeichen für den Kinderschutz in Deutschland.

In Berlin haben sich bereits fast 400 Geschäfte als Notinseln in acht Bezirken diesem Projekt angeschlossen.

Nun können alle Gewerbetreibenden aus Charlottenburg-Wilmersdorf ebenfalls aktiv ein Zeichen für den Kinderschutz setzen und Notinsel werden.

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