Sportliche Fitness ist für Polizistinnen und Polizisten unverzichtbar

4. Mai 2011 | Themenbereich: Nordrhein Westfalen, Polizei | Drucken

„Brisante Einsatzlagen, Schichtdienst und psychische Belastungen fordern besonders. Sport ist ein Ausgleich dazu und fördert neben der körperlichen Fitness die Stressstabilität“, sagte Innenminister Ralf Jäger heute (4. Mai) in Mönchengladbach. Zusammen mit Polizeipräsidentinnen und -präsidenten, Landräten und weiteren Führungskräften der NRW-Polizei trainierten sie dort gemeinsam mit rund 150 Polizistinnen und Polizisten für das deutsche Sportabzeichen. „Die Führungskräfte müssen mit gutem Beispiel vorangehen. Sie sind Vorbilder für ihre Kolleginnen und Kollegen“, erläuterte der Minister.

Das ganzheitliche Konzept des Gesundheitsmanagements der NRW-Polizei vereint Sport mit einem umfangreichen Vorsorge- und Beratungs-angebot. „Gesundheitsförderung ist zur Erhaltung von Leistungsfähigkeit und Motivation der Polizisten sehr wichtig“, erklärte Jäger. Außerdem verschiebe der demographische Wandel die Belastung etwa durch Schichtdienst bis ins Pensionsalter hinein. „Mit dem Gesundheitsmanagement geben wir den Polizistinnen und Polizisten die Möglichkeit, ihre Gesundheit und Fitness so lange wie möglich zu erhalten“, so der Minister.

Die Polizeibehörden in NRW bieten bereits ein breit gefächertes Sportangebot an. Es reicht von Nordic Walking über Ausdauertraining bis hin zum Kraftsport. Beamtinnen und Beamte die zum Beispiel nach längerer Krankheit wieder in den Dienst einsteigen, werden durch besondere Sport- und Beratungsangebote unterstützt. Außerdem gibt es Anleitungen für eine gesunde Lebensführung. Die Beamtinnen und Beamten können monatlich drei Stunden ihrer Dienstzeit dem Sport widmen und legen alle zwei Jahre einen Nachweis in Form des deutschen Sportabzeichens oder eines Polizeileistungstests ab.

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