Verkehrsüberwachung dient Verkehrssicherheit

2. Mai 2011 | Themenbereich: Bayern, Verkehr | Drucken

Das Bayerische Polizeiverwaltungsamt hat im Jahr 2010 über zweieinhalb Millionen Verfahren wegen Verkehrsverstößen in Bayern bearbeitet. „Die polizeiliche Verkehrsüberwachung dient der Verkehrssicherheit. Wer sich trotz der umfangreichen Präventionsmaßnahmen unserer bayerischen Polizei nicht an die Verkehrsregeln hält, muss dies durch einen Griff in den Geldbeutel oder andere einschneidende Maßnahmen spüren“, führt Innenminister Joachim Herrmann zur bevorstehenden Veröffentlichung der Jahresstatistik 2010 des Bayerischen Polizeiverwaltungsamtes aus.

Im vergangenen Jahr mussten wieder knapp 70.000 Fahrverbote verhängt werden. Insgesamt erteilte das Polizeiverwaltungsamt über zwei Millionen Verwarnungen und erließ 847.102 Bußgeldbescheide. Vorwiegend Park- und Geschwindigkeitsverstöße, aber auch Abstandsverletzungen und Rotlichtverstöße wurden geahndet. Gerade die Geschwindigkeitsüberwachung ist sehr wichtig, da überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit nach wie vor eine der Hauptunfallursachen darstellt. Im vergangenen Jahr wurden in Bayern 252 Verkehrsteilnehmer wegen überhöhter Geschwindigkeit getötet.

Neben der Ahndung und Verfolgung von Verkehrsverstößen gehören auch die Ermittlungen bei Verstößen im Gefahrgutbereich, die Mitfahndung nach gestohlenen Fahrzeugen sowie speziell die Ahndung bei Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten bei Lkw zum Aufgabenspektrum des Polizeiverwaltungsamtes.

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