Übernahme aller Anwärterinnen und Anwärter

2. Mai 2011 | Themenbereich: Nordrhein Westfalen, Strafvollzug | Drucken

Nach in den letzten Wochen entstandenen Irritationen hinsichtlich der gesicherten Übernahme aller Anwärter/Innen nach bestandener Laufbahnprüfung im allgemeinen Vollzugsdienst und im Werkdienst hat das Justizministerium nach intensiven Gesprächen mit dem BSBD nun mitgeteilt, dass die „nahtlose“ Übernahme dieser Anwärterinnen und Anwärter als Justizvollzugsobersekretäre/Innen z.A.

In verschiedenen NRW-Justizvollzugsanstalten waren wiederholt Zweifel laut geworden, dass mangels zur Verfügung stehender Stellen eine vollständige Übernahme aller Anwärter/Innen im mittleren Dienst nach bestandener Laufbahnprüfung ab Juli d.J. nicht möglich sein wird. Dies hatte bei den betroffenen Kolleginnen und Kollegen zu großen Sorgen Anlass gegeben und gerade während der laufenden Prüfungsarbeiten zu hohen psychischen Belastungen geführt. Nach intensiven Gesprächen mit der Justizadministration kann BSBD-Landesvorsitzender Klaus Jäkel nun zufriedenstellend zur Kenntnis nehmen, dass nach Mitteilung des Justizministeriums für alle Anwärter/Innen entsprechende Stellen zur Verfügung stehen.

Im Rahmen dieser, für alle Anwärter/Innen wichtigen Entscheidungen hat der BSBD erneut die Weiterzahlung des Anwärtersonderzuschlags über den 31.12.2011 hinaus eingefordert.

Das NRW-Finanzministerium hatte im letzten Jahr den Forderungen des BSBD entsprochen und sich mit der befristeten Fortsetzung der Zahlung des Anwärtersonderzuschlages an Beamtinnen und Beamte auf Widerruf im Vorbereitungsdienst des allgemeinen Vollzugsdienstes und des Werkdienstes in der bisherigen Form befristet bis zum 31.12.2011 einverstanden erklärt.

Der BSBD hat darauf hingewiesen, dass sich bei einer evtl. Einsparung dieser Zuschläge die personelle Situation in den NRW-Justizvollzugsanstalten infolge des starken Mangels an geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern weiter verschlimmern würde, zumal sich die sich ständigen wiederholten Forderungen einiger Politiker nach Beschneidung von angeblichen „Beamtenprivilegien“ immer mehr auf die Gewinnung geeigneter Nachwuchskräfte für die Strafvollzug auswirken.

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