Frühzeitig um neue Mitglieder kümmern

2. Mai 2011 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz, Schleswig-Holstein | Drucken

Innenminister Klaus Schlie hat die Freiwilligen Feuerwehren dazu aufgerufen, sich frühzeitig um neue und vor allem junge Mitglieder zu kümmern. „“Die Feuerwehren dürfen nicht erst aktiv werden, wenn die Gefahr droht, dass die Mindeststärke unterschritten wird““, sagte Schlie am Wochenende auf der Landesfeuerwehrversammlung in Groß Grönau (Kreis Herzogtum Lauenburg). Eine vorausschauende Nachwuchsgewinnung müsse eine ständige Aufgabe sein. Den Bestand an Mitgliedern lediglich zu halten, sei in vielen Fällen auf Dauer zu wenig. „“Unser freiwilliges Feuerwehrwesen hat nur eine Zukunft, wenn ständig neue und gut ausgebildete junge Mitglieder für einen reibungslosen Generationenwechsel sorgen““, sagte der Minister. Er lobte die nach seinen Worten gelungenen und erfolgreichen Imagekampagnen des Landesfeuerwehrverbandes wie beispielsweise die Aktion „112 Prozent Zukunft“.

Plakat „Frauen an den (Brand)herd“ http://www.frauen-am-zug.de/10.html

Die Gründung von Jugendfeuerwehren und das intensive Werben um Frauen und Migranten sind nach Ansicht von Schlie wichtige Bestandteile einer erfolgreichen Zukunftsstrategie. Der Minister forderte die Betriebe auf, das ehrenamtliche Engagement freiwilliger Feuerwehleute nach Kräften zu unterstützen. „“Ich kenne keinen überzeugenden Grund, der das Ehrenamt und die beruflichen Pflichten gegenseitig ausschließt““, sagte Schlie. Er wünsche sich, dass die positive Einstellung der Spitzenverbände der Wirtschaft zum Feuerwehrdienst zum Leitbild jedes einzelnen Betriebes werde. Feuerwehrleute seien ein Gewinn für jeden Betrieb. Wer Mitglied einer Wehr sei, verfüge aufgrund seiner Ausbildung über zusätzliche handwerkliche Fähigkeiten und soziale Qualifikationen, die auch im Unternehmen gut gebraucht würden.

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