Fachkräftemangel:Für mehr Attraktivität sorgen

2. Mai 2011 | Themenbereich: Security | Drucken

Das Thema Fachkräftemangel stand im Mittelpunkt eines Gesprächskreises der Arbeitsgruppenmitglieder Arbeit und Soziales der CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit Vertretern des Bundesverbandes der Dienstleistungswirtschaft (BDWi). Neben dem Arbeitsgruppenvorsitzenden Karl Schiewerling nahmen die Abgeordneten Heike Brehmer, Frank Heinrich, Ulrich Lange und Dr. Carsten Linnemann teil. Die Gesprächsleitung auf Seiten des BDWi hatte Präsident Werner Küsters. Beide Seiten waren sich einig, dass die Eindämmung des Fachkräftemangels von zentraler Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist.

Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen (BDWS), Dr. Harald Olschok, machte deutlich, dass mit der Absicherung einer Lohnuntergrenze durch den Branchenmindestlohn für Sicherheitsdienstleistungen unter dem Dach des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes ein wesentlicher Schritt für mehr Attraktivität vollzogen worden sei. Schiewerling wies darauf hin, dass die Bundesregierung die notwendigen letzten Regelungen zum Mindestlohn für die Branche nun schnell vollziehen und die entsprechende Rechtsverordnung erlassen werde.

Eine wichtige Maßnahme zur künftigen Vermeidung eines Fachkräftemangels für die Sicherheitsunternehmen sei die Einführung von zwei Ausbildungsberufen im Rahmen der Dualen Ausbildung, darauf wies Olschok hin. Im Jahre 2002 sei der dreijährige Ausbildungsberuf „Fachkraft für Schutz und Sicherheit“ eingeführt worden. Jedes Jahr beginnen ca. 1.000 junge Menschen die Ausbildung im Sicherheitsgewerbe. Um auch jungen Menschen mit geringerer Vorbildung eine betriebliche Ausbildung zu ermöglichen, sei auf Antrag des BDWS 2008 ein zweijähriger Ausbildungsberuf eingeführt worden. Die Ausbildung zur „Servicekraft für Schutz und Sicherheit“ hätten seitdem 800 Auszubildende begonnen. Der BDWS-Hauptgeschäftsführer kritisierte die von vielen Industrie- und Handelskammern angebotenen Zertifikatslehrgänge für die Sicherheitswirtschaft. Diese trügen zu einer Verwirrung der Kunden bei und konterkarierten teilweise die Ausbildungsanstrengungen der Sicherheitswirtschaft.

4 Kommentare
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  1. …so ein Quatsch Herr Olschok, ob man nun Wachmann ist mit einer 5 tägigen Schulung oder IHK Werkschutzfachkraft (Lehrgang selbst finanziert)…hier in der Ostzone bekommt man immer nur 4,70 EURO brutto Stundenlohn.

  2. Hallo einen schönen Nachmittag Ihr Sicherheitsnadeln in Berlin und im Bundesgebiet !!!!!!

    Herr Olschok erzählt ein Müll,wenn es nach Ihm geht würde Er nur Hilfstätigkeiten bezahlen
    6,53 euronen.
    Bei Pippe haben viele Koll sogar noch die Sachkunde gemacht,mehr Geld gibt es aber
    deswegen nicht.
    Bei uns wurden im nachhinein noch die Prozente gekürzt.
    Die Herren in Osnabrück lassen sich eben was einfallen.
    Es gibt bald ein neues Bundesverdienstkreutz ( am Bande )
    Für Einsparungen am Mitarbeiter.Unsere Herren in Osnabrück lassen sich eben was
    Einfallen.Wir haben bei Pippe große Stiftungen am laufen.
    Geld wird gut geparkt. Steuerlich kann vieles geltend gemacht werden.

  3. Na dann müsst ihr euch wohl mal richtig organisieren. Bei einem Organisationsgrad von 10 % bibbert kein Arbeitgeber!

  4. Guten Abend Ihr Sicherheitsnadeln in Berlin und dem Bundesgebiet !!!!!!!!!!!!!!

    Clausewitz du bist ja gut drauf ( organisieren )

    Aber nicht mit dem Betriebsrat bei Pippe,die Damen sehen nur Ihre eigenen Vorteile.
    Man hat sogar eine Kürzung der Prozente unterschrieben.
    Es gibt auch Ärger mit den sogenanten Altverträgen bei uns.
    Den Betriebsrat in Berlin kanste vergessen,wird bestimmt auch nicht wieder gewählt.

    Den Herren in Osnabrück ist es recht,siehe oben Bundesverdienstkreuz.

    Gruß an alle die noch Geld von zu Hause mit bringen.

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