DPolG zur BKV Nachersatz 2011

2. Mai 2011 | Themenbereich: Nordrhein Westfalen, Polizei | Drucken

Wie kann man den Nachersatz von 1100 Kolleginnen und Kollegen unter Beachtung des Versetzungsverfahrens aus persönlichen Gründen, der demografischen Entwicklung in den Endbehörden sowie unter Einbeziehung behördenspezifischer Belastungen landesweit gerecht und zur Zufriedenheit verteilen?

Der geneigte Betrachter wird alsbald feststellen, dass 1100 nur ein Tropfen auf den heißen Stein sind und dass nicht einmal annähernd alle Brennpunkte bedient werden können.

Damit kann man weder weitere Einsatzhundertschaften einrichten noch besonders belastete Behörden ausreichend personell bedenken.

Man kann viel fordern!

im Focus sollte jedoch eine übergreifende Lösung stehen, an der alle Gewerkschaften mitarbeiten und dazu beitragen, ein tragbares Gesamtkonzept mit zu entwickeln.

So ein wichtiges Thema wie die BKV gehört nicht auf den alleinigen Tisch einer Gewerkschaft, sondern es gehört auf den Tisch, an dem alle sitzen und an einer konstruktiven Lösung arbeiten!

An der DPolG wird das jedenfalls nicht scheitern!

Dabei ist zu berücksichtigen:

  • Die anstehenden Pensionierungen sind in der Nachersatzberechnung einzubeziehen
  • Nachersatzverfahren aus persönlichen Gründen unter Beachtung der Altersstruktur
  • Systematik der BKV bleibt zunächst Grundlage für das Nachersatzverfahren auf Basis der Belastungsparameter Kriminalität und Verkehrsunfallentwicklung
  • Beachtung und Einplanung besonderer behördenspezifischer Belastungen

Nur eine ausgewogene Mischung des Nachersatzes von Absolventinnen und Absolventen des Studiums und Kolleginnen und Kollegen aus dem persönlichen Versetzungsverfahren unter Beachtung der demografischen Entwicklung – einschließlich der zu erwartenden und erfolgten Pensionierungen – kann der Schlüssel sein.
Arbeiten wir doch endlich gemeinsam daran!

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.