Es gibt keine Rechtfertigung für Gewalt!
Seit Wochen rufen bundesweit wieder Autonome und anderes linkes und rechtes Klientel zu Ausschreitungen im Rahmen der Walpurgisnacht und des 1. Mai auf. Nach jetziger Lageeinschätzung werden Hamburg, Berlin und Bremen die Krawallhochburgen sein. Im Vorfeld brannten in Hamburg so viele Autos, wie lange nicht mehr. Dass hinter diesen Handlungen keine politischen Aussagen stecken und es dem Personenkreis lediglich um „Randale” und das „Vorführen des Staates” geht, ist hinlänglich bekannt.
Es gibt keine Rechtfertigung für Gewalt!
Es geht diesen Personen nicht um den Gedanken des 1. Mai als Tag der Arbeit, nicht um eine politische Aussage oder Veränderungen in der Gesellschaft, nicht um die Zuwanderungen von Arbeitskräften aus dem europäischen Ausland, die Gentrifizierung ihres Viertels, die Solidarisierung mit den Recht-auf-Stadt-Initiativen oder um die drohende Räumung der Roten Flora in Hamburg. Es geht ihnen lediglich um das Ausleben von Gewalt. Dabei nehmen sie in Kauf, dass dadurch unschuldige Passanten, Anwohner und Polizisten schwer verletzt oder sogar getötet werden könnten.
In unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft ist Gewalt kein Mittel der politischen Auseinandersetzung. Das Gewaltmonopol liegt ausschließlich beim Staat, der dieses im Interesse alle Bürgerinnen und Bürger auch durchsetzen muss. Übergriffe auf Polizisten und Rettungskräfte sind Angriffe auf unseren demokratischen Rechtsstaat und nicht hinzunehmen.
Die polizeilichen Maßnahmen, wie die Einrichtung von Gefährdungsgebieten, die Erteilung von Aufenthaltsverboten an bekannte Gewalttäter im Vorfeld und die durchgeführten “Gefährderansprachen” in Kombination mit einem starken Polizeiaufgebot sind die richtigen und erfolgversprechenden Mittel.
Der im Zusammenhang mit den Ausschreitungen von den Medien oft verwendete Begriff “erlebnisorientierte Jugendliche” ist falsch und sollte nicht benutzt werden, da er verniedlichend ist und nicht die eigentlichen Intentionen dieser Personen widerspiegelt. Wenn schon, dann sind es „gewaltbereite Jugendliche”. Die richtige Bezeichnung für diesen Personenkreis ist aber „kriminelle Straftäter” oder auch „Vollidioten”.
Ich wünsche mir im Interesse aller, dass es gar nicht erst zu Ausschreitungen kommen wird. Die Krawallmacher müssen spüren, dass sie keinen Rückhalt in der Bevölkerung haben. Für alle gilt: Feiert den 1. Mai friedlich, durchaus auch mit deutlichen politischen Aussagen, aber duldet keine Gewalt.
André Schulz
Stellv. Bundesvorsitzender BdK
Internet: http://www.cop2cop.de/2011/04/29/es-gibt-keine-rechtfertigung-fur-gewalt/
4 Comments To "Es gibt keine Rechtfertigung für Gewalt!"
#1 Comment By thogo On 30 April 2011 @ 14:50
Gehört es zu den Aufgaben des Herrn Schulz als Stellv. Bundesvorsitzender BdK den Hardliner-Innenminister zu geben und mit markigen Sprüchen und Schaum vor dem Mund zu hetzen?
Er ist wohl mit seiner Tätigkeit nicht ausgelastet und will zündeln?
#2 Comment By pokwag On 30 April 2011 @ 21:18
Vielleicht ist Hr. Schulz nicht der richtige Mann, aber wer Autos anzündet ist ein Brandstifter, wer Polizeibeamte angreift ist ein Straftäter…es muss endlich Schluss sein, solche Menschen mit “Chaot”, “Autonomer”, “Rechter”, “Demonstrant” oder “erlebnisorientierter Jugendlicher” zu bezeichnen.
#3 Comment By thogo On 1 Mai 2011 @ 10:44
Herr / Frau pokwag,
ich bin da ganz auf ihrer Seite. Chaoten und Versicherungsbetrüger (Ursache eines Teils der Autobrände) müssen bestraft werden.
Wer aber wie der Herr Schulz scheinbar mit Schaum vor dem Mund argumentiert hilft in der Sache nicht. Oder denken Sie das “Kalle Autonom” sich dann denkt: Oh, beim Barte des Wutbürgers, der Herr Schulz hat geschimpft, ich bleibe jetzt zu Hause?
Diese Rethorik ist darauf ausgerichtet Öl ins Feuer zu schütten um danach auf den schwelenden Resten des Bürgertums, eingezwängt zwischen obrigkeitsstaatlichen Allmachtsphantasten (nicht nur) vom BdK auf der einen und linken oder rechten Chaoten auf der anderen Seite, die Republik von einem Rechtsstaat in einen Präventionsstaat umzubauen.
Die Forderungen vom BdK in diese Richtung sind ja nachlesbar. Vom 15 Punkte Plan um freie Meinungsäußerung im Internet zu unterbinden bis zur Verschärfung diverserer anderer Rechtsvorschriften in anderen Bereichen. Wobei der BdK da nur ein Spieler unter mehreren ist.
#4 Comment By Peter On 1 Mai 2011 @ 11:43
Mahlzeit Ihr Sicherheitsnadeln in Berlin und im Bundesgebiet !!!!!!!!!!!!!
Herr Körting geht mit Gewalttätern viel zu lasch um.Frau von der Aue soll konsequent
Ausländische Gewalttäter abschieben. Sie können Ihre Strafe in Ihren Heimatländern
absitzen.Dort gibt es kein Fernsehen,kein Sport und änliches.Ich bin nicht Ausländerfeindlich
das möchte Ich hier extra betonen.Dieses drastische Vorgehen spricht sich bei
Straftätern mit auslandischen Wurzeln ganz schnell rum.Auch bei Deutschen Straftätern ist
Milde am falschen Platz.Viele Straftäter werden in der sofortigen U Haft Wach.
Die regierungsverantwortlichen in Berlin sollen sich das vor Augen führen.
Gruß an alle Sicherheitsnadeln !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!