Grün-roter Koalitionsvertrag in Sachen Straßenbau

28. April 2011 | Themenbereich: Bayern, Verkehr | Drucken

„Der von der designierten grün-roten Koalition in Baden-Württemberg beabsichtigte Verzicht auf den Neubau von Landstraßen bedeutet den Tod für den ländlichen Raum. Eine derartige Vorgehensweise steht in deutlichem Kontrast zu unserem bayerischen Ausbauplan für die Staatsstraßen. Wir setzen hier gerade auf den ländlichen Raum und dessen Anbindung an die Ballungsräume. Je höher die Verbindungsfunktion einer Straße und je strukturschwächer ein Raum ist, desto höher stufen wir in Bayern die Relevanz eines Straßenbauprojektes ein. Zudem sind auch im ländlichen Raum noch viele Orte stark vom Durchgangsverkehr belastet. Ortsumgehungen zur Entlastung der Anwohner von Lärm und Abgasen und der Neubau von Straßen zur besseren Anbindung sind also nach wie vor unerlässlich, um in allen Landesteilen gleichwertige Bedingungen zu schaffen. Der baden-württembergische Koalitionsvertrag macht deutlich, dass der ländliche Raum von den Grünen nichts Gutes zu erwarten hat. Orte ohne eine ausreichende Verkehrsanbindung werden so auf der Strecke bleiben“, sagte Innenminister Joachim Herrmann.

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