Versetzungen des Abschlussstudiums von der FH Pol

27. April 2011 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Sachsen-Anhalt | Drucken

Der Vorstand der „Jungen Gruppe“ wendet sich mit diesem Brief an den Innenminister. Sie mahnen
eine schnelle Information der zukünftigen Kommissare über ihre zukünftigen Verwendungsorte an.

Sehr geehrter Herr Minister,
am 07.03.2011 hat es eine Zusammenkunft der Jungen Gruppe der GdP in der Landesbereitschafts-
polizei gegeben. Hierbei wurde der Wunsch der Studenten des Studienjahrgangs 35/II/08 nach der
schnellstmöglichen Bekanntgabe der Entscheidung über ihre zukünftige dienstliche Verwendung
diskutiert.

Die Studenten möchten über ihre Zukunft mit bestimmen dürfen und deshalb erfahren, wie viele von
ihnen in die Landesbereitschaftspolizei entsandt und in die jeweiligen Behörden sowie Einrichtungen
verteilt werden.

Der Jahrgang, mit einer Stärke von 96 Studenten, wird am 31.08.2011 das Studium in der Laufbahn-
gruppe 2, an der Fachhochschule der Polizei in Aschersleben, beenden.

Aus beruflichen und privaten Gründen wurden folgende Probleme an uns herangetragen:

Auf Grund der großen Anzahl von Absolventen wird ein Problem darin gesehen, innerhalb kürzester
Zeit, ihre Wohnsituation zu regeln. Die Einhaltung von Kündigungsfristen und die Wohnungssuche
am neuen Dienstort scheinen nach dem derzeitigen Stand nicht rechtzeitig möglich zu sein.

Auch familiäre Gründe wurden angesprochen. Hierbei spielen unter anderem die Unterbringung von
Kindern in Kindertagesstätten, Schulen oder anderen Einrichtungen eine wichtige Rolle.

Bei den bisherigen Abschlussjahrgängen bestanden die oben aufgeführten Probleme nicht, da bereits
frühzeitig feststand, dass nahezu alle Absolventen ihren Dienst nach dem Studium in der Landesbereit-
schaftspolizei versehen mussten.

Erst wenn die Entscheidung über den Personalbedarf der jeweiligen Behörden und Einrichtungen
gefällt worden ist, können effektive Personalgespräche an der Fachhochschule stattfinden und Aus-
sagen über die Zukunft der werdenden Kommissare getroffen werden.

Mittlerweile ist uns bekannt geworden, dass das MI dem PHPR zugesichert hat, dass zum 1.6.2011
eine Entscheidung zum zukünftigen Einsatz der Absolventen getroffen werden soll. Wir bitten Sie,
die Entscheidung im oben angeführten Sinne und Zeitrahmen zu befördern.

Mit freundlichen Grüßen

Vorstand der Jungen Gruppe der GdP
Spandel, Matthias, Vorstandsvorsitzender

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