Über 80.000 Verstöße bei europaweiter Geschwindigkeitskontrollwoche

21. April 2011 | Themenbereich: Baden-Württemberg, Verkehr | Drucken

In nur einer Woche wurden allein in Baden-Württemberg 80.403 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Im Interesse der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer wird die Polizei deshalb auch weiterhin konsequent überwachen. Wie das Innenministerium am Donnerstag, 21. April 2011, in Stuttgart weiter mitteilte, habe sich die Landespolizei vom 11. bis 17. April 2011 an einer europaweiten Überwachungsaktion beteiligt. Kontrolliert worden sei an unfallträchtigen Strecken.

67.306 Verstöße habe es wegen Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit um bis zu 20 Stundenkilometer gegeben. Bei 11.931 Verstößen sei die Geschwindigkeit um mehr als 20 Stundenkilometer bis zu 40 Stundenkilometer zu hoch gewesen und 1.166 Mal mehr als 40 Stundenkilometer. 1.255 Kraftfahrern drohe ein Fahrverbot.

Es fehle am Bewusstsein dafür, dass Geschwindigkeitsüberschreitungen gravierende Folgen haben könnten. Der Bremsweg verlängere sich deutlich, und dadurch könne es zu folgenschweren Unfällen kommen. Es verbiete sich, diese Verstöße als Kavaliersdelikte zu verharmlosen. Beinahe jeder zweite Verkehrsunfall mit Verletzten sei auf zu hohe Geschwindigkeit zurückzuführen. Deshalb werde die Polizei auch weiterhin mit gezielten und abgestimmten Überwachungsaktionen kontrollieren.

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