Bundespolizei muss beim Sprit sparen

21. April 2011 | Themenbereich: Bundespolizei | Drucken

Die massiven Haushaltseinsparungen als Folge der Finanzkrise und die hohen Spritpreise führen zu massiven Problemen bei der Bundespolizei.

Bei polizeilichen Streifenfahrten der Bundespolizei werden inzwischen Fahrtstreckenbeschränkungen angeordnet, die nur bei konkreten Einsatzlagen überschritten werden dürfen. Zudem werden verstärkt Fahrradstreifen angeordnet.

„Dass bereits im Monat April des Haushaltsjahres der Spritverbrauch bei der Bundespolizei eingeschränkt werden muss, dass habe ich in meinen fast vierzig Dienstjahren noch nicht erlebt. Offensichtlich kommen die Folgen der Finanzkrise jetzt erst voll bei der Bundespolizei a. Noch am 15. März 2011 hat die Bundeskanzlerin bei ihrer Festrede zum 60. Gründungstag der Bundespolizei gesagt, sie habe die Kenntnis gewonnen, dass man die Bundespolizei ordentlich ausstatten müsse. Es muss doch möglich sein, dass man aus den Zusatzeinnahmen, die auch der Bund aus den hohen Spritpreisen erzielt, der Bundespolizei Geld zum notwendigen Tanken zur Verfügung stellt“, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei in Berlin.

2 Kommentare
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  1. Jaaaa die Fahrradstreife – Tandem – einer lenkt, der Andere schreit „Tatü-Tata“. Hm, ich weiss – dumme Witze machen ist einfach…
    Das Frustpotential bei der Polizei ist zur Zeit enorm. Nun also das Problem mit dem teuren Sprit inclusive, und die Regierenden tun das Ihre dazu, damit die Polizei auch auf Hartz IV Format funktioniert. Schliesslich muss ja überall gespart werden…
    Ob das nützlich ist, lasse ich mal dahingestellt, dazu kann sich jeder Einzelne selber seinen Reim machen. Es ist nur noch eine Schande, welche Politik wir uns alle gefallen lassen sollen.

  2. Ich würde das Tandem anders betiteln. Einer denkt und einer lenkt. So spart man künftig auch noch an Hirn-Ressourcen. Spass bei Seite, seit 2007 die erneute Reform auf den Weg gebracht wurde habe ich bereits 3 Freund wegen Selbstmord verloren. Ich kenne unzählige Kollegen die wirklich krank wurden, weil der Stress mit Umzug, Verzicht auf die Familie, neues Arbeitsumfeld, Herabstufung der eigenen Tätigkeit von einer leitenden Funktion in einen Streifenbeamten, enorme Umzugskosten in neue Standorte etc etc.
    Wenn ich dann noch eine Wertebach Kommission lese, die ebenfalls mächtig Geld verschlungen hat und dann doch nichts brachte, wenn ich dann noch sehe, was unterm Strich mit der Reform geschaffen wurde, dann bekomme ich das Kotzen. Wollten es nicht mindestens 1000 Beamte mehr auf der Strasse sein? Das Gegenteil ist der Fall. Ein junger engagierter und sehr geeigneter BPOL Interessent mit gutem Abi Abschluss wurde nicht eingestellt wegen fehlender Haushaltsmittel. Dafür werden – weil es anders nicht möglich ist – andere auf Lehrgänge geschickt, die sie bereits belegt haben. Als Wiederholer, da sie sonst einen Folgelehrgang nicht absolvieren können. Alles, wie ich das beurteile, „SYSTEM“. Ich habe schon lange aufgehört über unsere Behörden nachzudenken, denn zum einen ist es nicht gewünscht und zum anderen kommt nichts dabei raus. Und das alles war jetzt kein Jammern, sondern es waren traurige Fakten. Aber schauen wir unsere verlogenen Politiker doch an. Sie sind Paradebeispiele wie Deutschland vor die Hunde geht. Lügner, Betrüger und mit Sicherheit „KEINE VOLKSVERTRETER“ mehr. Jeder versucht verzweifelt SEINEN POSTEN zu behalten, da sonst die Diäten weg sind. Macht muss schon was geiles sein.

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