Wegfahrsperren für Alkoholsünder sinnvoll

20. April 2011 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) hält die Einführung von elektronischen Wegfahrsperren („Alkolocks“) in bestimmten Fahrzeugen für sinnvoll. Damit könne die Verkehrssicherheit erhöht werden, da Alkohol am Steuer eine der Hauptursachen für Unfälle im Straßenverkehr darstellt, so der erste stellvertretende Bundesvorsitzende Hermann Benker. Die DPolG setzt sich seit langem für den Einsatz solcher Geräte ein, da sie ein wesentlicher Beitrag zur Verkehrsunfallbekämpfung sein können.

„Die Alkolocks sollten da Pflicht werden, wo es gilt, besondere Schutzgüter zu sichern bzw. herausragende Gefahren zu neutralisieren. Dies gilt für Kinder in Schulbussen, bei Gefahrguttransportern und bei Autofahrern, die bereits auffällig geworden sind.“, so Benker. „Bei wiederholt in Erscheinung getretenen Alkoholsündern am Lenkrad kann die Verpflichtung zum Einbau einer Wegfahrsperre bereits wie eine ‚Nebenstrafe‘ wirken. So ein Gerät kostet um die tausend Euro.“

Langfristig sollte man über die Serienausstattung aller Neufahrzeuge mit Alkolocks nachdenken. Benker: „Abhängig von den Erfahrungen, die jetzt mit den Vorgaben für bestimmte Fahrerkreise gewonnen werden, kann eine allgemeine Einführung folgerichtig sein.“

1 Kommentar
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  1. Haben die Herren Politiker auch bedacht, dass dann der Verkauf von Fahrradpumpen und Luftballons in die Höhe schnellen wird? Das Ding trickst selbst der nüchterne Beifahrer oder Sohnemann aus.

    Mensch, denkt doch mal nur für 5 Cent nach!

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