In vorbeugende Sicherheit wird zu wenig investiert

19. April 2011 | Themenbereich: Security | Drucken

Gleich eine ganze Reihe aktueller Zahlen rückt das Thema vorbeugende Sicherheit erneut in den Fokus. „Die Berichte über wachsende Wirtschaftskriminalität, steigende Einbruchszahlen und geringe Aufklärungsquoten unterstreichen in aller Deutlichkeit, dass allein die Prävention wirklichen Schutz vor ungebetenen Gästen bieten kann“, betont Friedrich P. Kötter‚ Geschäftsführer von KÖTTER Security, zweitgrößter Sicherheitsdienstleister Deutschlands.

„Dies aber wird in Deutschland sowohl von Unternehmen als auch Privatleuten nach wie vor zu stark vernachlässigt, wie auch ein Blick ins Ausland zeigt.“ Dort sind präventive Maßnahmen wesentlich ausgeprägter „und z. B. in England, den USA aber auch Frankreich oder Spanien Einbruchmeldeanlagen fast an jeder Haustür zu finden“.

Speziell viele mittelständische Firmen scheuen oftmals Investitionen in die Sicherheit bzw. haben diese während der Wirtschaftskrise zurückgefahren „und kehren erst langsam zum Rhythmus vor der Krise zurück“, verdeutlicht Friedrich P. Kötter. Dabei sind gerade sie besonders stark von Risiken wie Einbruch, Spionage, Sabotage und anderen Formen der Wirtschaftskriminalität betroffen.

– Stichwort Wirtschaftskriminalität: Bundeskriminalamt und Bundesamt für Verfassungsschutz warnen aktuell vor den wachsenden Gefahren durch Wirtschaftskriminalität. Nach Schätzungen der Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit der Wirtschaft (ASW) belaufen sich die Schäden allein in Deutschland auf rund 30 Milliarden Euro jährlich.
– Stichwort Wohnungseinbrüche: Nicht allein die Wirtschaft, sondern auch Privathaushalte sind in erheblichem Maße von Kriminalität betroffen. Allein in Nordrhein-Westfalen ereigneten sich 2010 mehr als 44.000 Wohnungseinbrüche. Und bundesweit nimmt die Zahl der tagsüber verübten Einbrüche seit Jahren kontinuierlich zu. Dabei kann nur ein kleiner Teil der Delikte aufgeklärt werden.

Gerade den integrierten Lösungen aus Sicherheitsdiensten und -technik, wie sie der zweitgrößte Sicherheitsdienstleister Deutschlands bereithält, kommt vor diesem Hintergrund zentrale Bedeutung zu. Die personelle Sicherheit umfasst u. a. Revierwachdienste, Werkschutz und Separatwachdienste (z. B. Torkontroll-, Empfangs-, und Streifendienste). Zur Sicherheitstechnik gehören Zutrittskontrollsysteme, Einbruchmeldeanlagen und Videoüberwachungssysteme sowie die Aufschaltung der Objekte auf rund um die Uhr besetzte Notruf- und Serviceleitstellen.

Die Wirkung der vorbeugenden Sicherheitsmaßnahmen lässt sich dabei konkret belegen. „So zeigen zum Beispiel Studien des Landeskriminalamtes, dass durch entsprechende Sicherungseinrichtungen Einbruchsversuche erfolgreich verhindert werden können“, erläutert Friedrich P. Kötter.

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