Rettungsboot der Feuerwehr bei Übungsdienst gekentert

14. April 2011 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

Am heutigen Nachmittag des 13.04.2011 kenterte um 17:25 Uhr das Rettungsboot „Ursula“ der Feuerwehr Köln bei einem Übungsdienst. Drei Mann Besatzung gingen dabei über Bord. Zweie konnten sich schwimmend an Land retten, der Dritte wurde von einem ebenfalls an der Übung beteiligten Löschboot aufgenommen.
Zum dritten Mal an diesem Tag zog das Löschboot „Hydra“ die kleinere „Ursula“ in etwa 25 Meter Abstand durch den Rheinstrom. Solche Übungen werden von den Bootsbesatzungen der Feuerwehr Köln mehrmals wöchentlich durchgeführt. In diesem Fall diente sie dazu, das Einschleppen havarierter Yachten oder Motorboote nachzustellen.
Beim Wendemanöver In Höhe der Deutzer Brücke erfasste in der Strommitte eine große Welle dass Rettungsboot und drückte den Bug unter Wasser. In der Folge kenterte die „Ursula“, die drei Besatzungsmitglieder gingen über Bord. Sie waren mit Rettungswesten gesichert, so dass sie ohne Schwierigkeiten an Land kamen oder an Bord gezogen werden konnten. Die Untersuchung durch den Notarzt ergab, dass sie unterkühlt aber ansonsten unverletzt waren. Zur Sicherheit erfolgte noch eine Untersuchung im Krankenhaus. Inzwischen befinden sich die Wehrleute wieder auf der Wache.
Die „Ursula“ wurde zwischenzeitlich, immer noch „Kieloben“, vom Löschboot an der Hafenmauer festgemacht. Dort wurde das Rettungsboot wieder „aufgerichtet“. Dabei unterstützten zwei Sondereinheiten der Feuerwehr, die Tauchergruppe sowie ein Rüstzug mit Kran. Gegen 19:00 Uhr konnte der Havarist wieder zur Löschbootstation in den Deutzer Hafen geschleppt werden.
Im Einsatz waren 28 Kräfte der Feuerwachen Deutz, Innenstadt und Marienburg. Die Einsatzleitung hatte der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr.

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