Feuerwehrbeamte stürmen Amtssitz des Innensenator

14. April 2011 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

Die heutige Stürmung des Amtssitzes vom Innensenator in Berlin-Mitte durch Beamte der Berliner Feuerwehr wird vom Landesvorsitzenden des dbb berlin, Joachim Jetschmann, verurteilt.

Die Beamten der Berliner Feuerwehr werden vom dbb berlin bei ihrer Forderung auf Weitergewährung der Wechselschichtdienstzulage unterstützt. Der Innensenator hat seine Rechtsauffassung über den Wegfall der Zulage bislang nicht sachlich vermitteln können. Insbesondere ich nicht feststellbar, warum gerade jetzt ein weiterer finanzieller Nachteil von den Beamten der Berliner Feuerwehr zu ertragen ist.

Der friedliche vorgetragene Protest der Angehörigen der Berliner Feuerwehr findet die Unterstützung des dbb berlin.

Der Protest der Feuerwehrbeamten war bis zum gewaltsamen Eindringen in das Dienstgebäude des Innensenators mit der Auslösung eines Brandmelders und der anschließenden körperlichen Auseinandersetzung mit Beamten der Berliner Polizei zu akzeptieren.

„Es ist nicht hinnehmbar, dass Beamte gegen Beamte in Berlin vorgesehen, um ihre berufspolitischen Ziele zu erreichen“, so der Landesvorsitzende des dbb berlin, Joachim Jetschmann.

Jetschmann weiter: „Die heutigen tätlichen Auseinandersetzungen von Beamten gegen Beamte zeigen aber auf, welches bedrohliches Klima der Senat mit seiner gegen die Beamtinnen und Beamten gerichteten restriktiven
Besoldungspolitik in der Stadt verursacht hat.“

3 Kommentare
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  1. Es ist höchste Zeit, daß möglichst viele Beamte des Landes Berlin gegen die bundesweit schlechteste Bezahlung, politisch gewollten Personalabbau, gegen die verantwortlichen Berliner Politiker aufzustehen.
    Die Beamten der Deutschen Hauptstadt werden von den hier handelnden Politikern wie Menschen zweiter Klasse behandelt.

    Es reicht!!!. Steht auf und wehrt Euch!!! In allen Behörden!

  2. …oje da hat es die falschen getroffen…die feuerwehrleute hätten lieber den wowereit und seinen ex-sed verbündeten einen denkzettel verpassen sollen

  3. Ja ja, französische Verhältnisse mag der konservative dbb nicht. Für Deutschland gilt immer noch: Oberste Bürgerpflicht ist Ruhe! So langsam begreift das Volk aber, das sich durch diese traditionelle Haltung nichts ändert.

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