Osterbasar im Justizministerium

7. April 2011 | Themenbereich: Brandenburg, Justiz | Drucken

Osterbasar im Justizministerium – das bedeutet zum siebten Mal seit 2005: gute Qualität, günstige Preise und ein abwechslungsreiches Angebot von Produkten, die allesamt von Gefangenen aus brandenburgischen Justizvollzugsanstalten hergestellt wurden.

Am Freitag, 8. April, um 10 Uhr eröffnet Justizminister Dr. Volkmar Schöneburg den Osterbasar im Foyer von Staatskanzlei und Justizressort in der Heinrich-Mann-Allee 107 in Potsdam. Alle Brandenburger sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen. Sie endet um 13.30 Uhr. Kurz zuvor, etwa gegen 13 Uhr, werden Minister Dr. Schöneburg und der Gefangene Herbert Lieberam dem Höchstbietenden das Ölgemälde überreichen, das Herr Lieberam eigens für die erste Kunstauktion im Rahmen eines Osterbasars hergestellt und zur Verfügung gestellt hat.

Die Angebotspalette beim Osterbasar ist traditionell umfangreich mit einem Schwerpunkt auf Produkten mit Frühlingsbezug: Dazu zählen Vogelhäuschen (mit und ohne Sitzstande für Vögel) ebenso wie frühblühende Pflanzen aus den Gewächshäusern der Haftanstalten. Osterschmuck und -deko, Geschenkartikel und Gebrauchartikel wie Schlafanzüge im Gefängnisstreifenlook oder Messerbretter von klein bis riesig stehen ebenfalls zum Verkauf.

Über das justizeigene Angebot der von Gefangenen hergestellten Produkte können sich Interessenten auch jederzeit im Internet informieren. Die Web-Adresse lautet:

http://www.meisterhaft-brandenburg.de/

Der Erlös aus den Verkäufen beim Osterbasar fließt stets einem guten Zweck zu. In diesem Jahr ist es der „Manne e.V.“ aus Potsdam. Der gemeinnützige Verein ist ein vom Landesjugendamt anerkannter Träger der freien Jugendhilfe, der sich für eine aktive Begleitung von Jungen in ihrem Erwachsenenwerden einsetzt. Der Verein ist gegen starre, selbst- und fremdzerstörerische Männlichkeitsnormen und Rollenbilder.

Schöneburg: „Für die Justiz leistet der Verein wertvolle Arbeit, indem er sich auch gegen Gewalt- und Missbrauchshandeln sowie gegen Rassismus und Rechtsextremismus positioniert.“

Im Bereich der Sozialen Dienste der Justiz hat „Manne e.V.“ bereits Fortbildungen zum Thema „Kriminalität und Männlichkeit – Geschlechtsspezifische Arbeit mit straffällig gewordenen Männern und Jugendlichen“ angeboten. In der JVA Wriezen hat der Verein außerdem ein Projekt mit dem Titel „Männerstunden“ durchgeführt. Zahlreiche Jugendliche leisten im Verein ihre Sozialstunden ab.

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