Bundeskongress der DPolG

7. April 2011 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Nordrhein Westfalen | Drucken

Rainer Wendt wurde in Berlin mit großer Mehrheit wieder zum Bundesvorsitzenden gewählt. NRW-Landesvorsitzender Erich Rettinghaus wurde mit überzeugender Mehrheit in den Bundesvorstand der DPolG gewählt.

Mit Erich Rettinghaus im Bundesvorstand der DPolG ist der Landesverband Nordrhein-Westfalen auf Bundesebene der DPolG vertreten. Nun gilt es im Sinne einer gut aufgestellten und bundesweit hervorragend agierenden DPolG auch Interessen aus NRW einzubringen, die positive Mitgliedergewinnung bundesweit weiter zu optimieren und an einer einheitlichen Außendarstellung mitzugestalten.

Rainer Wendt, der 54jährige Hauptkommissar aus Duisburg, Vater von vier Kindern und seit 38 Jahren im Polizeidienst, wurde als Bundesvorsitzender mit überwältigender Mehrheit bestätigt. Er verdeutlichte in einer kämpferischen Rede die Schwerpunkte der künftigen Gewerkschaftsarbeit und stimmte die Organisation auf die Herausforderungen in den kommenden Jahren ein. Dabei stehen die besorgniserregende Personalsituation bei der Polizei sowie die Verbesserung der Einkommenssituation im Mittelpunkt. Aber auch die Entfremdung von Staatsführung und Gesellschaft, die mit dem Verlust an staatlicher Autorität, Politikverdrossenheit und wachsenden extremistischen Kräften einhergeht, wird die Polizei zunehmend fordern.

Rainer Wendt erklärte vor dem Kongress: „Den Mangel an Respekt gegenüber Erziehungs- und Führungsinstitutionen bekommen unsere Kolleginnen und Kollegen täglich auf der Straße hautnah zu spüren, die Politik muss gesellschaftspolitisch umsteuern, staatliche Tätigkeit fördern und private Anbieter in gesellschaftlichen Problembereichen abschalten. Mit Problemen wie Kriminalität und Orientierungslosigkeit, Obdachlosigkeit und Armut, Bildungsferne oder Arbeitslosigkeit darf man keine Geschäfte machen, man muss sie lösen!“

Bei der Öffentlichkeitsveranstaltung des Kongresses waren u.a. Bundesinnenminister Dr. Friedrich und der Berliner Innensenator Dr. Körting, sowie zahlreiche Landesinnenminister anwesend. Darüber hinaus legten Fraktionsvertreter aus dem Deutschen Bundestag im Rahmen einer Podiumsdiskussion ihre Positionen zum Kongressmotto „Stabile Sicherheit in schwierigen Zeiten“ dar.

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