Radwegbeschilderung

31. März 2011 | Themenbereich: Bayern, Verkehr | Drucken

Bayern ist Radlland. Um die Radwege noch benutzerfreundlicher zu gestalten, sind jetzt alle Radwege entlang der Bundes- und Staatsstraßen einheitlich beschildert. „Unsere Wegweisung empfiehlt die sicherste Verbindung für Radler. Sie trägt somit zur Verkehrssicherheit bei und fördert gleichzeitig den Radverkehr und damit auch den Radtourismus“, sagte Bayerns Innenminister und Vorsitzender des Tourismusverbandes Franken Joachim Herrmann heute in Nürnberg zum erfolgreichen Abschluss der Beschilderungsaktion an Bayerns Bundes- und Staatsstraßen. 2009 und 2010 wurden rund 3.600 Kilometer Radwege neu beschildert. 10.000 neue Schilder mit Materialkosten von zirka 700.000 Euro hat die Straßenbauverwaltung dafür aufgestellt. Insgesamt sind jetzt mehr als 5.800 Kilometer Radwege in Bayern einheitlich beschildert. Den Kommunen wurde für ihre Radwege ein gleiches Vorgehen empfohlen.

Herrmann: „Wenn wir die interkommunale und regionale Zusammenarbeit stärken und weiterhin alle Beteiligten beim Radverkehr an einem Strang ziehen, dann wird Bayern auch in Zukunft Radlland bleiben!“ Herrmann hat auch den Zweiten Nationalen Radverkehrskongress nach Bayern geholt. Der Kongress findet am 30. und 31. Mai in Nürnberg statt.

Sehr beliebt bei den deutschen Radtouristen ist Franken. So zählt der Main-Radweg zu den beliebtesten Radfernwegen in Deutschland. Auch der Altmühltal-Radweg gehört zu den Top 10 der meist befahrenen Radfernwege. Als erster Radweg überhaupt hat 2008 der Main-Radweg vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) fünf Sterne verliehen bekommen. 2009 erhielt dann auch der Radweg Liebliches Taubertal diese höchste Auszeichnung. Nur in Franken gibt es bisher Fernradwege mit “5-ADFC-Sternen“.

Auf den neuen Schildern sind Nah- und Fernziele sowie Streckenlogos für Radwegrouten angegeben. Damit ist die Wegweisung sowohl ziel- als auch routenorientiert.

Die bisher an vielen Radwegen vorhandene Wegweisung war meist uneinheitlich und beschränkte sich oft auf das Gebiet einer Gemeinde, eines Landkreises oder einer Fremdenverkehrsregion und war somit wenig benutzerfreundlich. Deshalb hatte Herrmann 2008 die Bayerische Straßenbauverwaltung gebeten, die Radwege entlang von Bundes- und Staatsstraßen durch eine einheitliche Fahrradwegweisung noch attraktiver zu gestalten.

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