Militärische Infrastruktur erhalten

30. März 2011 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz, Brandenburg | Drucken

Innenminister Dietmar Woidke wirbt für den Erhalt der Bundeswehrpräsenz im Land. Die Landesregierung setze sich mit Blick auf die Bundeswehrreform dafür ein, die militärische Infrastruktur im Land zu erhalten und weiterzuentwickeln, sagte Woidke beim gemeinsamen Jahresempfang der Wehrbereichsverwaltung Ost, des Wehrbereichskommandos III und des Sanitätskommandos III am Mittwoch in Potsdam. Er vertraue darauf, dass das Bundesverteidigungsministerium „insbesondere die Standortentscheidungen in Ostdeutschland mit einem hohen gesellschaftspolitischen Verantwortungsbewusstsein angehen“ werde.

Woidke betonte: „Es ist völlig klar, dass die neuen Strukturen der Bundeswehr sich entlang der ’sicherheitspolitischen Erfordernisse‘ ausrichten müssen. Ich sehe ein solches Erfordernis aber auch in der Stärkung unserer Bürgergesellschaft.“ Deshalb müsse die Bundeswehr auch künftig personell und organisatorisch in der Lage sein, Amts- und Katastrophenhilfe zu leisten. Mit den Konsequenzen der Bundeswehrreform für die Bewältigung von Großschadenslagen werde sich im Mai auch die Innenministerkonferenz beschäftigen, erläuterte der Minister.

In Brandenburg sind gegenwärtig rund 6.600 Soldaten, darunter noch 1.800 Grundwehrdienstleistende, sowie 3.000 Zivilbeschäftigte in 18 Standorten stationiert.

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