Landeskriminaldirektor Dieter Schürmann im Dialog mit dem BDK

30. März 2011 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

Landeskriminaldirektor Dieter Schürmann, sein Vertreter, Leitender Kriminaldirektor Uwe Jacob, der BDK-Landesvorsitzende Wilfried Albishausen, seine Stellvertreter Rolf Jaeger und Rüdiger Thust sowie Sebastian Fiedler kamen am vergangenen Donnerstag zu einem intensiven Gedankenaustausch über die aktuellen Probleme und der zukünftigen Ausrichtung der Kriminalpolizei zusammen.

In dem gut dreistündigen Gespräch nahm die vom BdK sehr kritisch hervorgehobene dauerhafte Überlastung der Kripo und deren nicht mehr zu übersehende Überalterung einen breiten Raum ein. Dabei waren sich die Gesprächsteilnehmer einig, dass nicht nur die Entwicklung der Kriminalität unter Nutzung moderner elektronischer Medien einen deutlich höheren Aufwand bei der Vorgangsbearbeitung erfordert, sondern auch die stets besonders aufwändigen Maßnahmen aus „KURS NRW“ und die Beteiligung an Sondereinsätzen. Dies, so die Vertreter des BDK, müsse zwingend und zeitnah zu einer Verstärkung und Verjüngung der Kriminalpolizei führen.

Dieter Schürmann brachte deutlich zum Ausdruck, dass ihm eine personell und fachlich gut ausgestattete Kriminalpolizei sehr wichtig ist, insbesondere vor dem Hintergrund der sich nach Art und Qualität dynamisch wandelnden Kriminalität. Dabei werde er sich weiterhin mit großem Nachdruck auch der Lösung des „Bearbeitungsstaus bei DNA-Spuren“ widmen.

Im Verlauf des Gesprächs erläuterten die BDK-Vertreter die Forderungen des BDK nach einer spezialisierten Ausbildung zur Verwendung in der Kriminalpolizei sowie einer gerechten Bewertung kriminalpolizeilicher Funktionen.

„Wir bleiben auch zukünftig im Dialog“, kommentierten der Landeskriminaldirektor Dieter Schürmann und der BDK-Landesvorsitzende Wilfried Albishausen das offene und vertrauensvolle Gespräch in der Landesgeschäftsstelle in Düsseldorf.

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