Jugendliche müssen auf Großveranstaltungen sicher sein

29. März 2011 | Themenbereich: FdP, Nordrhein Westfalen, Parteien | Drucken

Nch der Massenpanik bei einer Autogrammstunde in Oberhausen mit 60 Verletzten, hat der innenpolitische Sprecher der FDP- Landtagsfraktion, Horst Engel, Kritik an NRW-Innenminister Jäger geübt: „Die ersten Reaktionen des Innenministers lassen erahnen, dass er auf das Unglück in Oberhausen genauso reagiert wie nach der Katastrophe bei der Loveparade acht Monate zuvor. Leeren Versprechungen werden keine Taten folgen. Die FDP hat bereits unmittelbar nach dem Unglück bei der Loveparade ihre Haltung deutlich gemacht: Im Zeitalter von Mas-senveranstaltungen insbesondere im Show-Bereich müssen Eltern sicher sein können, dass ihre Kinder von dort gesund nach Hause kommen. Der Innenminister hat vor acht Monaten öffentlich zugesichert, sich genau darum zu kümmern. In einer Pressekonferenz am 17. August 2010 hat er wörtlich erklärt: ´Eltern müssen ihre Kinder ohne Angst zu Großveran-staltungen gehen lassen können. Jugendliche sollen unbeschwert feiern können. Sicherheit muss Vorrang vor kommerziellen Interessen haben´. Auch nach der Massenpanik in Oberhausen hat Herr Jäger nun erneut betont: `die Sicherheit der Menschen muss absolute Priorität haben´. Ich bin gespannt, was dieser bahnbrechenden Erkenntnis nun folgt.“

Der Innenminister fordert immer nur das ohnehin zwingend Gebotene und längst Fällige. Aber seinen Worten folgen keine Taten. Innenminister Jäger muss endlich seine Versprechen einlösen. Jugendliche müssen bei Massenveranstaltungen sicher sein.“

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