Gewalt gegen Polizeibeamte

29. März 2011 | Themenbereich: Bayern, Polizei | Drucken

Im Rahmen der heutigen Ministerbefragung weist Innenminister Joachim Herrmann ausdrücklich darauf hin,“ dass unsere Erfolgsrezepte, mit denen größere Ausschreitungen in Bayern bislang verhindert werden konnten, auf konsequentem Vorgehen der Sicherheitskräfte, auf dem Einsatz von erfahrenen Polizeiführungskräften sowie auf gut ausgebildete Einsatzeinheiten beruhen.“ Von den rund 12.000 Problemfans leben etwa 1.100 in Bayern. 150 davon sind dem harten Kern – den Hooligans – zuzurechnen, die weder vor Provokationen noch Beleidigungen und sogar Körperverletzungen zurückschrecken.

„Die Bayerische Polizei hat ihre Einsatzkonzeptionen der neuen Ligastruktur angepasst, mit Präventionsmaßnahmen gegen Gewalt im Fußball wird unterstützt“, so Herrmann. „Wir haben in Bayern den Einsatz szenekundiger Beamter ausgeweitet. Bereits auf den An- und Abreisewegen werden Störungen unterbunden. Wir sehen auch die konsequente Umsetzung von Stadionverboten als wirksames Instrument an. Die Fußballvereine selbst sind in der Pflicht, noch aktiver zu werden.“ Seit mehr als 15 Jahren fördert auch die Bayerische Staatsregierung in der Jugendarbeit die Fan-Projekte in Bayern mit einer Summe von derzeit 106.000 Euro pro Jahr. Zur Verbesserung der Sicherheit bei Sportveranstaltungen hat das Bayerische Staatsministerium des Innern bereits 2007 eine gemeinsame Vereinbarung mit dem Bayerischen Fußballverband geschlossen.

Herrmann bekräftigt: „Unser gemeinsames Ziel muss sein, dass alle friedlichen Fans, wie Eltern mit ihren Kindern ohne Angst ein Fußballspiel besuchen können. Wer dagegen Gewalt ausübt, muss bestraft werden.“

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