Jugendfeuerwehren werden weiter unterstützt

26. März 2011 | Themenbereich: Brandenburg, Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

Die Landesjugendfeuerwehr erhält für ihre Zukunftskampagne „Früh übt sich“ weiter Unterstützung vom Land. Das sicherte Innenminister Dietmar Woidke am Freitagabend auf einer Sitzung des Landesjugendfeuerwehrausschusses in Eisenhüttenstadt zu. Er unterstrich dabei die gemeinsame Verantwortung für die Stärkung des Engagements in den Freiwilligen Feuerwehren und den Hilfsorganisationen des Katastrophenschutzes. Ohne Nachwuchs habe „dieses wichtige, manchmal lebenswichtige, Ehrenamt keine Zukunft“.

Die Zukunftskampagne sei „ein wichtiger Baustein, um den demografischen Effekten entgegenzuwirken und Kinder und Jugendliche in einer zeit- und altersgerechten Weise für die Feuerwehr zu begeistern. Die Landesjugendfeuerwehr hat es mit dieser Kampagne geschafft, die modernen mit den traditionellen Möglichkeiten der Mitgliederwerbung zu verknüpfen“, sagte Woidke.

Er verwies zudem darauf, dass die Landesjugendfeuerwehr einer der größten Träger von Jugendarbeit in Brandenburg ist. Sie biete Kindern und Jugendlichen durch die Verbindung von attraktiver und abwechslungsreicher Jugendarbeit mit feuerwehrtechnischer Ausbildung eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung und trage zur Stärkung des sozialen Engagements bei.

Die Landesregierung unterstützte die Kampagne „Früh übt sich“ bislang mit rund 90.000 Euro aus Lottomitteln. Damit wurden unter anderem Arbeitshefte für Schulung und Ausbildung, Werbeaufkleber für Busse sowie die Erstellung einer Website finanziert.

Ende vergangenen Jahres zählten die Jugendfeuerwehren im Land zusammen rund 11.300 Mitglieder. Das bedeutete eine leichte Steigerung um etwa 260 Mitglieder gegenüber 2009. Der größte Kreisjugendfeuerwehrverband besteht mit 1.054 Mitgliedern im Landkreis Potsdam-Mittelmark, gefolgt von der Kreisjugendfeuerwehr im Landkreis Dahme-Spreewald mit 1.014 Angehörigen.

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