Sicherheitspreis verliehen

25. März 2011 | Themenbereich: Baden-Württemberg, Innere Sicherheit | Drucken

Die Präsidentin des Landesamts für Verfassungsschutz, Beate Bube, hat am Donnerstag, 24. März 2011, auf der Fachmesse „eltefa“ in Stuttgart den Sicherheitspreis 2011 verliehen.

Der erste Preis ging an die Firma WIBU-Systems AG in Karlsruhe für die Entwicklung einer Softwareschutzlösung im Bereich der Produktion, die einen durchgängigen Schutz vor den Gefahren der Produktpiraterie gewährt. Die Lösung ist speziell an die Anforderungen und Bedürfnisse im Maschinen- und Anlagenbau angepasst. Sie verhindert den Nachbau von Maschinen und Komponenten, die mit komplexen Softwarefunktionen ausgestattet sind und die Nutzung der Maschinensteuerungssoftware zur Herstellung von Plagiaten.

Zwei zweite Preise wurden an die Firma Cytec Industries Inc. in Östringen und die Firma Festo AG und Co. KG in Esslingen vergeben. Mit dem Einsatz von Podcasts geht die Firma Cytec bei ihrer Sicherheitskampagne neue Wege. Sicherheitsthemen werden den Mitarbeitern in spannenden Geschichten mit eingängigen Figuren vermittelt. Das Projekt macht deutlich, dass beim Thema Sicherheit nicht allein auf technische Maßnahmen gesetzt werden darf. Die Firma Festo hat die Jury mit ihrem Projekt für einen effektiven und effizienten Know-how-Schutz für den Maschinen- und Anlagenbau überzeugt. Das entwickelte Schutzkonzept setzt auf eine intensive Kooperation und Abstimmung mit den vielfältigen Partnern der globalen Wertschöpfungskette. Mit zusätzlichen Produkt- und Serviceleistungen, die Imitatoren nicht bieten können, wird der Kunde als Partner im Kampf gegen Produktpiraterie gewonnen.

„Wie schon im Jahr 2007 und 2009 wurden auch dieses Jahr innovative Projekte zum Schutz vor Wirtschafts- und Konkurrenzspionage eingereicht. Es war deshalb nicht einfach, unter den vielen guten Beiträgen die besten herauszufinden“, sagte Beate Bube. Zusammen mit Wirtschaftsminister Ernst Pfister habe Innenminister Heribert Rech erneut die Schirmherrschaft für den Sicherheitspreis übernommen, weil das Hightech-Land Baden-Württemberg besser geschützt werden müsse. Dabei solle der Preis helfen.

„Das über viele Jahre aufgebaute Know-how ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil vieler Unternehmen. Allerdings gehen den Unternehmen im Land Jahr für Jahr Millionensummen verloren, weil sie ihr Wissen und ihre Innovationen nicht ausreichend schützen. Dennoch unterschätzen noch immer viele Unternehmen die Gefahr, selbst Opfer von Wirtschafts- oder Konkurrenzspionage zu werden“, betonte die Präsidentin des Landesamts für Verfassungsschutz.

Zusatzinformationen:

Die Gewinner werden mit einer Urkunde ausgezeichnet. Die Firma WIBU-Systems AG als Trägerin des ersten Preises erhält außerdem eine Skulptur.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.