Luftrettung in Bayern

25. März 2011 | Themenbereich: Bayern, Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

„Der Rettungshubschrauber “Christoph 80“ wird am 1. April 2011 in Weiden i. d. Oberpfalz seinen Flugbetrieb aufnehmen. Die Retter in der nördlichen Oberpfalz haben damit einen weiteren leistungsstarken Partner zur Seite, um Schwerverletzten und akut erkrankten Notfallpatienten schnell und sicher Hilfe zu leisten“, informiert Innenminister Joachim Herrmann. Mit der Betreibung des Rettungshubschraubers wurde die DRF Stiftung Lebensrettung gAG (Deutsche Rettungsluftwacht) vom dafür zuständigen Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz beauftragt. „Ich wünsche der Besatzung des Hubschraubers, dass sie stets wohlbehalten von ihren Einsätzen zurückkehrt und bei ihren lebensrettenden Aufgaben viel Erfolg hat“ so Herrmann weiter.

Am 1. April 2011 wird der 13. in Bayern stationierte Rettungshubschrauber vom Flugplatz Latsch bei Weiden i. d. Oberpfalz aus seinen Betrieb aufnehmen. Der Rettungstransporthubschrauber (RTH) mit dem Funkrufnamen “Christoph 80“ wird täglich von sieben Uhr morgens bis Sonnenuntergang in der nördlichen Oberpfalz und den angrenzenden Regionen die Einsatzkräfte des Landrettungsdienstes sowie der Berg- und Wasserrettung bei der rettungsdienstlichen Versorgung von Notfallpatienten unterstützen. Die Einsätze lenkt die Rettungsleitstelle – künftig Integrierte Leitstelle – Nordoberpfalz in Weiden.

Ende März 2010 hatte das Innenministerium in Abstimmung mit den Krankenkassen und den örtlichen Verantwortlichen den neuen Standort festgelegt. Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz hat daraufhin die DRF Stiftung Luftrettung gAG mit der Bereitstellung des Hubschraubers beauftragt. Die ärztliche Besatzung des “Christoph 80“ kommt von den Kliniken Weiden i. d. Oberpfalz und St. Marien Amberg.

Durch die Stationierung von “Christoph 80“ in der Region Weiden i. d. Oberpfalz können die Gemeinden in den Landkreisen Tirschenreuth, Neustadt a. d. Waldnaab und Schwandorf künftig schneller aus der Luft erreicht werden.

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