Behördenrufnummer 115 soll ausgebaut werden

24. März 2011 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Nordrhein Westfalen | Drucken

Ob Kfz-Zulassung, neuer Personalausweis oder Elterngeld – unter der Rufnummer 115 können Bürgerinnen und Bürger in mittlerweile 25 Städten und Kreisen Nordrhein-Westfalens Informationen zu allen Verwaltungsebenen abrufen. Möglich wird dies durch das bundesweite Projekt D115, das seit zwei Jahren läuft und auf positive Resonanz stößt. „Die einheitliche Behördenrufnummer ist der schnelle und bürgerfreundliche Draht zur Verwaltung“, erklärte Kommunalminister Ralf Jäger heute (23.03.) anlässlich eines bundesweiten Treffens von 40 Mitarbeitern der Serviceeinrichtungen des Bundes, der Ländern und der Kommunen.

„Unser Ziel ist, diesen Bürgerservice weiter auszubauen“, so Minister Jäger weiter. Bundesweit erreichen derzeit über 15 Millionen Menschen über die 115 ihre Verwaltung, davon 6 Millionen in Nordrhein-Westfalen. Für Ratsuchende bedeutet der Service: kurze Wartezeiten am Telefon, gute Erreichbarkeit auch außerhalb der üblichen Rathaus-Öffnungszeiten und kompetente Antworten oft schon beim ersten Kontakt.
Auch die teilnehmenden Städte und Gemeinden profitieren von der Behördenauskunft: Fachämter werden entlastet, weil einfache telefonische Anfragen direkt in den Servicecentern beantwortet werden. Kunden in den Behörden können dadurch störungsfrei bedient werden. Vor allem kleine Kommunen sind leichter erreichbar. Die Kooperation mit anderen Kommunen hilft, Kosten zu senken.

Von den derzeit 39 bundesweit teilnehmenden Städten und Kreisen stammen diese 25 aus Nordrhein-Westfalen: Aachen, Arnsberg, Bad Salzuflen, Bergisch Gladbach, Bielefeld, Bonn, Dinslaken, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Frechen, Hürth, Köln, Kreis Lippe, Kreis Viersen, Kreis Wesel mit Moers, Leverkusen, Mülheim/Ruhr, Münster, Neuss, Remscheid, Rheinisch-Bergischer Kreis, Rhein-Erft-Kreis, Solingen, Wuppertal. Das Land ist mit seinem Servicecenter „Nordrhein-Westfalen direkt“ vertreten.

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