Verkehrssicherheitspreis 2010

21. März 2011 | Themenbereich: Rheinland-Pfalz, Verkehr | Drucken

Innenminister Karl Peter Bruch hat in Mainz den Verkehrssicherheitspreis 2010 des Forums Verkehrssicherheit Rheinland-Pfalz verliehen. „Täglich ereignen sich über 6.500 Verkehrsunfälle, bei denen mehr als 1.000 Menschen verletzt werden. Das ist noch immer eine unglaublich hohe Zahl und wir arbeiten täglich daran, Verkehrsunfälle zu verhindern und Unfallfolgen zu verringern“, sagte Bruch. Die Sicherheit von Straßen und Kraftfahrzeugen und die Stärkung des Verantwortungsbewusstseins zu erhöhen sei daher erstes Ziel der Verkehrssicherheitsarbeit.
Das Forum Verkehrssicherheit Rheinland-Pfalz fördert und unterstützt all jene, die sich mit großem persönlichem Einsatz und häufig ehrenamtlich für die Verbesserung der Verkehrssicherheit und verleiht deshalb – in diesem Jahr zum sechsten Mal – seinen Preis für besonders engagierte und beispielgebende Projekte auf dem Gebiet der Verkehrssicherheit.
Der diesjährige Hauptpreisträger ist das Projekt „Gelbe Füße für Valler“. Es steht für mehr Verkehrssicherheit auf dem Schulweg der Grundschulkinder. Gelbe Fußabdrücke leiten und unterstützen die Kinder bei der Überquerung gefährlicher Straßenübergänge. Projektverantwortlich ist die Elterninitiative „Gelbe Füße für Valler“ aus Vallendar. Dotiert ist dieser Preis mit 3.000 Euro.

Die Sonderauszeichnung für das Projekt „Bikerstartup“ geht an kombinierte Motorradsicherheitstrainings und polizeibegleitete Unfallstellenrundfahrten. In einer gemeinsamen Ausfahrt von Teilnehmern, Polizeibikern und Moderator der Verkehrswacht werden unfallrelevante Streckenbereiche bzw. Unfallhäufungsstellen im Pfälzer Wald angefahren. Projektverantwortlich ist die Verkehrswacht der Stadt Pirmasens und des Landkreises Südwestpfalz e.V. in Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Westpfalz. Dieser Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.
„Die Anzahl der Verkehrsunfalltoten in Rheinland-Pfalz hat sich zwar seit dem Jahr 2000 von damals 362 um 157 auf 205 im Jahr 2010 reduziert, jedoch kann keine statistische Zahl das Schicksal von Angehörigen ermessen, die von den Folgen betroffen sind. Umso wichtiger ist es, dass tolle Ideen engagierter Menschen unsere Straßen noch sicherer machen“, so der Minister

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