Sachsen stellt einen neuen Bundesrichter

18. März 2011 | Themenbereich: Justiz, Sachsen | Drucken

Heute hat der Richterwahlausschuss in Berlin einen sächsischen Richter in ein höchstes deutsches Richteramt gewählt. Der Vizepräsident des Sächsischen Landessozialgerichts Dr. Martin Estelmann wurde zum Richter am Bundessozialgericht gewählt.

Justizminister Dr. Jürgen Martens gratuliert dem neuen Bundesrichter: „Mit Dr. Martin Estelmann entsendet der Freistaat erneut einen hoch qualifizierten und motivierten Richter in eines der obersten deutschen Gerichte. Die Wahl des sächsischen Kandidaten bestätigt die hohe Qualität der Arbeit der sächsischen Justiz. Auch wenn die sächsische Justiz einen ihrer fähigsten Richter verliert, freue ich mich für Dr. Estelmann zu seiner Berufung in dieses hohe Richteramt. Ich wünsche ihm für den beruflichen Wechsel alles Gute.“

Dr. Martin Estelmann, der 1961 in Landau geboren wurde, begann seinen beruflichen Werdegang nach Absolvierung beider juristischer Staatsexamen als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Freiburg. 1993 wechselte er nach Sachsen, wo er zunächst seine Tätigkeit in der Sozialgerichtsbarkeit am Sozialgericht Dresden aufnahm. Nach seiner Abordnung als wissenschaftlicher Mitarbeiter an das Bundessozialgericht in Kassel im Jahr 1994 war Dr. Martin Estelmann am Sozialgericht Leipzig tätig. Es schlossen sich Abordnungen an das Sächsische Landessozialgericht sowie als wissenschaftlicher Mitarbeiter an das Bundesverfassungsgericht an. Im Januar 2000 wurde Dr. Estelmann zum Richter am Landessozialgericht ernannt. Die Ernennung zum Vorsitzenden Richter am Landessozialgericht erfolgte im September 2004. Seit Mai 2006 ist Dr. Martin Estelmann Vizepräsident des Sächsischen Landessozialgerichts.

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