Neues Polizeigebäude in Luckenwalde

18. März 2011 | Themenbereich: Brandenburg, Polizei | Drucken

Mit der symbolischen Schlüsselübergabe sind am Freitag in Luckenwalde die neuen Räume und Anlagen für den Schutzbereich Teltow-Fläming und die örtliche Polizeiwache offiziell in Betrieb genommen worden. Für die Polizei ende mit der Rückkehr an den Luckenwalder Markt ein langjähriges Unterbringungsprovisorium, sagte Innenminister Dietmar Woidke. Mit der Rückkehr an den alten Standort sei „vor allem eine deutliche Verbesserung der Arbeits- und Unterbringungsbedingungen der Polizisten verbunden. Das ist mir besonders wichtig“, betonte der Minister. Die aufwändig restaurierte denkmalgeschützte Bausubstanz mit dem behutsam eingepassten Polizeineubau sei zugleich „ein sichtbarer Beitrag zu einem attraktiven Stadtzentrum“.

Weiter sagte Woidke, mit der Übergabe des Gebäudes verbinde sich „die klare Aussage, dass Luckenwalde auch künftig ein Standort der Landespolizei bleiben wird. Das liegt nicht nur im Interesse der Polizeibediensteten, sondern auch im Interesse der ganzen Region.“ Der Innenminister verwies darauf, dass seit dem Jahr 2002 insgesamt 144,5 Millionen Euro für Sanierung und Neubau von 32 Poli-zeistandorten ausgegeben wurden. Damit seien die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten deutlich verbessert worden. Es seien aber weitere Investitionen nötig, um eine flächendeckende zeitgemäße Unterbringung der Polizei zu schaffen.

Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski – die das für Landesbauten zuständige Finanzministerium vertrat – betonte, dass während der dreijährigen Bauzeit von den knapp zehn Millionen Euro Gesamtbaukosten 9,2 Millionen Euro im Rahmen des Wettbewerbes an heimische Baufirmen flossen. „Damit hat das Land Brandenburg nicht nur erheblich in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger der Region Teltow-Fläming, sondern auch 95 Prozent der Bauaufträge in Brandenburgs Baubranche investiert“, unterstrich die Staatssekretärin.

Dafür wurde auf dem Grundstück am Luckenwalder Markt nach Abbruch eines alten Fabrikgebäudes ein neues Dienstgebäude für die Polizeiwache mit Gewahrsamräumen, Büros für Kriminalpolizei und Verkehrsdienst sowie weiteren Bereichen errichtet. Zudem wurde eine denkmalgeschützte Fabrikantenvilla zur Unterbringung von Büroräumen saniert. Zu dem Gebäude mit seinen rund 3.300 Quadratmetern Nutzfläche und Platz für 183 Beschäftigte sagte Finanzstaatssekretärin Trochowski: „Die neue Polizeiwache kann sich sehen lassen. Sie ist mehr als ein polizeilicher Zweckbau. Sie stellt sich als gelungenes Ensemble aus Alt- und Neubau dar und prägt das Stadtbild Luckenwaldes.“

Neben modern gestalteten und ausgestatteten Diensträumen verfügt der neue Komplex auch über einen bürgerfreundlich gestalteten Eingangs- und Besucherservicebereich. Dazu gehören ein großzügiger, öffentlich zugänglicher Eingangsbereich mit Sitzgruppe und Servicetresen. Für vertrauliche Gespräche steht ein angeschlossenes Anzeigenaufnahmezimmer zur Verfügung.

Die Planungen für die Gebäude hatten im Jahr 2004 begonnen. Im Mai 2008 starteten die Baumaßnahmen. Für die Zeit der Arbeiten bezog die Polizei ein vom Landkreis angemietetes Gebäude.

Zum Schutzbereich Teltow-Fläming gehören außer der Wache Luckenwalde noch die Wachbereiche Ludwigsfelde und Zossen. Die Polizeiwache Luckenwalde ist zuständig für die Sicherheit von knapp 61.000 Bürgerinnen und Bürger in den Kommunen Dahme/Mark, Dahmetal, Ihlow, Jüterbog, Niedergörsdorf, Niederer Fläming, Baruth/Mark, Luckenwalde und Nuthe-Urstromtal.

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