Japan: SEEBA des THW bereitet Heimreise vor

17. März 2011 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

Das Technische Hilfswerk (THW) hat seine Such- und Rettungsarbeiten im Erdbebengebiet beendet. Das Team der Schnellen Einsatz Einheit Bergung Ausland (SEEBA) des THW hat die Verlegung auf einen Flughafen in Japan bereits abgeschlossen. Dort bereiten die Einsatzkräfte derzeit die Abreise nach Deutschland vor.

Zuvor hatte das Einsatzteam in Absprache mit Behörden vor Ort entschieden, den Einsatz zu beenden, da es keine Chance mehr auf eine Lebendrettung gibt. Die Einsatzkräfte unterstützen bis zum ihrem Abflug bei der geordneten Verlegung von zu evakuierenden Personen. Die SEEBA wird voraussichtlich Ende der Woche in Deutschland eintreffen.

Das THW-Team in Tokio setzt unterdessen die Unterstützung der Deutschen Botschaft vorerst fort. Ein weiterer THW-Angehöriger befindet sich mit einer Gesandten der deutschen Botschaft am Flughafen Kansai nahe Osaka um einen Anlaufpunkt für deutsche Bürger/innen zu bilden.

Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf der Rückführung ausreisewilliger deutscher Staatsbürger sowie anderer Nationen. Der Krisenstab im Bundesumweltministerium verfolgt weiterhin die Vorfälle in den japanischen Kernkraftwerken. Nach Einschätzung der Experten des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) ist nicht mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen für die deutsche Bevölkerung zu rechnen.

Weitere aktuelle Informationen zum Kernkraftwerkunfall in Japan erhalten Sie auf den Internetseiten des BMU, BfS und der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mbH. Auf der Internetseite des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) werden sie außerdem über die Kontrolle der nach Deutschland importierten Lebensmittel informiert. Bei der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien laufen Meldungen über Zwischenfälle oder meldepflichtige Ereignisse in Kernkraftwerken in aller Welt ein. Sie ist eine autonome wissenschaftlich-technische Organisation und durch ein Sonderabkommen mit den Vereinten Nationen verbunden. Auch sie informiert über aktuelle Entwicklungen. Reise- und Sicherheitshinweise zu Japan, die auch die aktuelle Lage berücksichtigen, können Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes (AA) abrufen. Für Deutsche, die unmittelbar von den Ereignissen in Japan betroffen sind, ist die Botschaft in Tokyo unter der Telefonnummer +81 3 5791 7700, der E-Mail-Adresse info@tokyo.diplo.de und der Krisenstab im Auswärtigen Amt in Berlin rund um die Uhr unter +49 30 5000 3000 erreichbar.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.