Große Betroffenheit bei AKW-Sicherheitsdienstleistern

16. März 2011 | Themenbereich: Security | Drucken

Angesichts aktueller Ereignisse in Japan sei nach Auffassungen des Arbeitskreisvorsitzenden Kerntechnische Anlagen (KTA) im Bundesverband Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen (BDWS), Waldemar Marks, große Betroffenheit bei den Sicherheitsdienstleistungsunternehmen zu spüren. Vor dem Hintergrund der Eindrücke könne man derzeit getroffene politische Maßnahme für den Betrieb deutscher Atomkraftwerke (AKW) nachvollziehen. „Dieses Ereignis ist möglicherweise eines der schlimmsten der gesamten Nachkriegszeit. Daher gehört zunächst unsere Anteilnahme allen Betroffenen“, so Marks am 15. März in Kassel im Rahmen des Arbeitskreistreffens aller Unternehmen, die Sicherheitsdienstleistungen in Kerntechnischen Anlagen in Deutschland ausführen.

Dennoch plädierte Marks für Besonnenheit – insbesondere der politischen Entscheider – auch an die Beschäftigten der Dienstleister von Betreibern Kerntechnischer Anlagen zu denken. „Natürlich sind die emotionale Betroffenheit und somit auch der politische Entscheidungsdruck hoch. Es darf jedoch nicht vergessen werden, dass schnelle politische Entscheidungen zu Verunsicherungen bei allen Betroffenen führen können“, so Waldemar Marks abschließend.

Dies sei angesichts der Kombination aus Sicherheitsstandards und geographischer Lage in Deutschland nur schwer nachvollziehbar. Daher sei es auch im Interesse der Beschäftigten der vorläufig vom Netz genommenen AKWs, die Diskussion auf der Sachebene zu führen. Der Arbeitskreis Kerntechnische Anlagen im BDWS stünde als Ansprechpartner zur Verfügung, um die anstehenden Entscheidungsprozesse aus der Sicht der Sicherheitsdienstleister fachlich zu begleiten.

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