Weniger Kinder und Senioren im Straßenverkehr verunglückt

15. März 2011 | Themenbereich: Bremen, Verkehr | Drucken

Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Land Bremen ist gegenüber dem Vorjahr um 564 auf insgesamt 20.213 Unfälle gestiegen, das ist ein Plus von 2,9 Prozent. Die Zunahme ist auf die Unfälle mit leichten Sachschäden zurückzuführen. Allein hier verzeichnete die Polizei Bremen 946 Verkehrsunfälle mehr als im Vorjahr. Vermutlich ist dies auf die lange Schneezeit im ersten Quartal des Jahres 2010 zurückzuführen. Zugleich verringerte sich die Zahl der Verunglückten um 307 auf 3457 (- 8,2 Prozent). Die Zahl der Schwerverletzten ging um 17,8 Prozent zurück, die der Verkehrstoten sank von 14 auf 12.

Besonders erfreulich ist der deutliche Rückgang von 14, 2 Prozent bei Unfällen mit Kindern. Um die Zahl weiter zu senken, wurde in der Stadt Bremen die Zusammenarbeit mit dem Bildungsressort ausgebaut und eine Rahmenvereinbarung zur Radfahrausbildung in Grundschulen unterzeichnet. Auch die Zahl der Unfälle mit Senioren ist mit 21 Prozent erheblich gesunken. Das heißt, es sind 97 Senioren weniger verunglückt.
Geschwindigkeit ist nach wie vor die Hauptunfallursache. Hier ist ein Anstieg um 103 Unfälle zu verzeichnen, der vor allem auf nicht angepasste Geschwindigkeit bei winterlichen Straßenverhältnissen in den ersten Monaten des Jahres zurückzuführen ist.

Die besondere Aufmerksamkeit, die die Polizei im vergangenen Jahr den Radfahrern gewidmet hat, schlägt sich in der Statistik positiv nieder. So konnten nicht nur die Gesamtunfallzahlen auf das niedrigste Niveau seit 10 Jahren auf 1418 gesenkt werden (Vorjahr 1694). Auch die Zahl der verunglückten Radfahrer konnte gegenüber 2009 nochmals um 191 verringert werden. Die Kontrollmaßnahmen werden auch in diesem Jahr beibehalten.

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