Informationen zum Kernkraftwerkunfall in Japan

12. März 2011 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz | Drucken

Durch ein starkes Erdbeben in Japan wurden mehrere Kernkraftwerke betroffen. Im Kernkraftwerk Fukushima I mit insgesamt 6 Blöcken sind bei drei Blöcken Probleme mit der Stromversorgung aufgetreten. Da die Nachkühlung nicht gewährleistet werden konnte, hat sich in einem Block inzwischen ein schwerer Unfall ereignet. Nach einer Explosion ist es zur Freisetzungen radioaktiver Stoffe gekommen.

Aufgrund der großen Entfernung zu Japan ist in Deutschland allenfalls mit Auswirkungen zu rechnen, die nur Bruchteile der in Deutschland üblichen mittleren natürlichen Strahlenbelastung ausmachen. Nach Einschätzung der Experten des Bundesumweltministeriums und des Bundesamtes für Strahlenschutz ist nicht mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen für die deutsche Bevölkerung zu rechnen.

Aktuelle Informationen zum Kernkraftwerkunfall in Japan erhalten Sie auf den Internetseiten des Bundesumweltministeriums (www.bmu.bund.de) und des Bundesamtes für Strahlenschutz (www.bfs.de).

Reise- und Sicherheitshinweise zu Japan, die auch die aktuelle Lage berücksichtigen, können Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes (www.auswaertiges-amt.de) abrufen. Für Deutsche, die unmittelbar von den Ereignissen in Japan betroffen sind, ist die Botschaft in Tokyo unter der Telefonnummer +81 3 5791 7700 und der E-Mail-Adresse info@tokyo.diplo.de erreichbar, ferner der Krisenstab im Auswärtigen Amt in Berlin rund um die Uhr unter +49 30 5000 3000.

Quelle: BBK

1 Kommentar
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  1. Wenn wir das so in Deutschland verfolgen, was in Japan passiert, dann kommt mir das so vor wie ein unwirklicher Taum. Der Atommeiler Fukushima 1 droht zu überhitzen, auch in Anlage 3 ist das Kühlsystem ausgefallen. Falls mehr Radioaktivität entweicht, wären ganze Regionen verseucht. Der erste Gedanke ist, alles AKWs abschalte. Aber dann, woher bekommen wir unsere Energie? Ich glaube wir sind energiepolitisch in einer Sackgasse.

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