Polizei.Sachsen.2020 nimmt Gestalt an

11. März 2011 | Themenbereich: Polizei, Sachsen | Drucken

Das „Projekt Polizei.Sachsen.2020″ geht in die nächste Runde. Nach der Festlegung der Standorte von Polizeidirektionen und Revieren erfolgt jetzt ein weiterer Schritt. Landespolizeipräsident Bernd Merbitz hat die Leiter der Vorbereitungsstäbe für die künftigen Dienststellen der sächsischen Polizei berufen.Die Vorbereitungsstäbe leiten:

  • Polizeidirektion Chemnitz: Polizeipräsident Uwe Reißmann,
  • Polizeidirektion Dresden: Polizeipräsident Dieter Hanitsch, Vertreter: Leitender Polizeidirektor Joachim Klar,
  • Polizeidirektion Görlitz: Polizeipräsident Andreas Baumann,
  • Polizeidirektion Leipzig: Polizeipräsident Horst Wawrzynski, Vertreter: Kriminaldirektor Jörg Herre,
  • Polizeidirektion Zwickau: Polizeipräsident Dieter Kroll,
  • Landeskriminalamt: Präsident Paul Scholz,
  • Bereitschaftspolizei: Leitender Polizeidirektor Ulrich Bornmann,
  • Landesamt für Polizeitechnik, Logistik und Verwaltung: Leitender Kriminaldirektor Jürgen Georgie.

Anfang März 2011 wurde mit der Arbeit am Feinkonzept begonnen. Folgende fünf Arbeitsgruppen wurden dafür eingerichtet: „Polizeidirektionen“, „Landeskriminalamt“, „Bereitschaftspolizei“, „Landesamt für Polizeitechnik, Logistik, Verwaltung“ und „Aus- und Fortbildung“. Das Innenministerium hat die Federführung inne und koordiniert die Arbeit.

Mit dem Feinkonzept soll vor allem den inneren Aufbau der Dienststellen festschreiben werden. Dabei ist die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Dienststellen an diesem Prozess besonders wichtig. Die Ergebnisse aus den Vorbereitungsstäben werden dann in den Arbeitsgruppen zusammengeführt und bilden die Grundlage für das Feinkonzept.

Die Personalvertretungen sind sowohl in die Arbeit der Vorbereitungsstäbe als auch der Arbeitsgruppen eingebunden. Ebenso werden die Gewerkschaften am Prozess beteiligt. In der zweiten Jahreshälfte 2011 soll das Feinkonzept stehen.

Innenminister Markus Ulbig: „Das Projekt Polizei 2020 ist transparent und nachhaltig. Sachsen erhält damit eine zukunftsfähige Polizei mit Strukturen, die auch langfristig leistungsfähig sein werden. Die Kritik die derzeit besonders von der Opposition geäußert wird ist unsachlich und ohne Kenntnis. Es ist verantwortungslos in dieser Form mit den Ängsten der Menschen zu spielen.“

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