Alle sicherheitstechnische Anlagen aus einer Hand

10. März 2011 | Themenbereich: Security | Drucken

Für den neuen Flughafen Berlin Brandenburg International BBI liefert Bosch die komplette Sicherheitstechnik. Der Auftrag umfasst die Planung und Montage der Brandmeldeanlage, eines elektroakustischen Notfallwarnsystems, der Fluchttürsteuerung, einer Einbruchmeldeanlage, Videoüberwachung, Zutrittskontrolle und Gebäudefunktionssteuerung.

„Sicherheit ist im Flugverkehr und auch am Boden von überragender Bedeutung, und wir freuen uns, mit unserer Expertise zur Sicherheit von Fluggästen und Mitarbeitern am BBI beitragen zu können“ sagt Mauro Lima-Vaz, Leiter der Vertriebsniederlassung Berlin der Bosch Sicherheitssysteme GmbH. Dabei kann das Unternehmen auf die Erfahrung aus vielen Flughafenprojekten bauen: Technik von Bosch kommt im modernen Terminal 2 des Münchener Flughafens ebenso zum Einsatz wie etwa im neuen Terminal 3 von Dubai International oder am DHL-Luftfracht-Drehkreuz in Leipzig.

Der neue Flughafen Berlin Brandenburg International BBI soll im Juni 2012 seinen Betrieb aufnehmen. Mit einer Terminal- und Pierfläche von 280 000 Quadratmetern, einer Gepäcksortierhalle mit 20 000 Quadratmetern sowie 9 500 Metern Förderstrecke wird er einer der größten europäischen Flughäfen sein. In einer typischen Spitzenstunde sollen dort 6 500 Passagiere starten oder landen. Das Midfield-Terminal wird sechs Geschossebenen haben und in der Startversion zunächst für bis zu 27 Millionen Passagieren Platz bieten. Rund um den Flughafen Berlin-Brandenburg werden etwa 40 000 Arbeitsplätze entstehen. Somit entsteht in der Hauptstadtregion ein neuer wirtschaftlicher Schwerpunkt.


Optimaler Schutz

Für den optimalen Schutz gegen Brandgefahren wird Bosch 420 LSNi-Ringe (Lokales Sicherheitsnetzwerk) mit rund 19 000 automatischen und manuellen Brandmelden und einer Vielzahl von Brandfallsteuerungen installieren. Sie werden an insgesamt neun vernetzte UGM-Zentralen (Universelle Gefahrenmelde-Zentralen) angeschlossen. Zur Fluggastinformation und Evakuierung im Gefahrenfall ist das vernetzte Beschallungs- und Evakuierungssystem Praesideo mit rund 11 500 Lautsprechern vorgesehen. Über Praesideo erfolgen auch die Sprachdurchsagen für die Fluggastinformation und die Gatesprechstellen. Installiert wird des Weiteren eine Einbruchmeldeanlage, die mit 150 LSN-Ringen und sechs UGM-Zentralen arbeitet. Die Informationsaufnahme zur Überwachung erfolgt über rund 1 200 Notrufkoppler. Die Videoüberwachung besteht aus 300 IP Domekameras, 260 HD-Videokameras sowie weiteren 900 Videokameras verschiedener Typen. Sie wird über das Videomanagementsystem von Bosch verwaltet.

1 Kommentar
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  1. Schöne neue Technik und die Ankündigung zum Jobmotor, aber keiner weiß, wie viel Sicherheitspersonal für eine Linie gebraucht wird. Die Politik sollte sich schämen, bei den Luftsicherheitsassistenten geht die Angst um.

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