Während der Fastnachtszeit über 720 Führerscheine einbehalten

9. März 2011 | Themenbereich: Baden-Württemberg, Verkehr | Drucken

Während der Fastnachtszeit (14. Februar bis 8. März 2011) ereigneten sich in Baden-Württemberg 248 Verkehrsunfälle, bei denen die Fahrer unter Alkoholeinfluss standen. 19 Personen seien bei Unfällen unter dem Einfluss von Drogen gefahren. Wie das Innenministerium am Mittwoch, 9. März 2011, in Stuttgart weiter mitteilte, seien dabei drei Personen getötet und 101 verletzt worden. Im vergangenen Jahr habe es in der Fastnachtszeit vom 25. Januar bis 16. Februar 269 Verkehrsunfälle mit alkoholisierten Fahrern gegeben, 15 Fahrer hätten Drogen konsumiert. Dabei seien 108 Personen verletzt und zwei getötet worden.

Die Polizei habe 727 Führerscheine einbehalten. Weitere 884 Fahrzeuglenker müssten mit Geldbußen und Fahrverboten rechnen, weil sie unter Alkohol- und Drogeneinfluss gestanden hätten. 17 Fahrer seien noch in der Probezeit gewesen und hätten trotzdem Alkohol konsumiert. Im vergangenen Jahr sei der Führerschein von 611 Fahrzeuglenkern einbehalten worden, weitere 853 Fahrer hätten Geldbußen und Fahrverbote erhalten.

Leider habe sich der Trend mit weniger Alkohol- und Drogenfahrten des vergangenen Jahres nicht fortgesetzt. Dies belege, dass die konsequente Verkehrsüberwachung der Polizei in der Fastnachtszeit weiterhin notwendig ist.

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