Neueinstellungen bei der bayerischen Polizei

7. März 2011 | Themenbereich: Bayern, Polizei | Drucken

Im bundesweiten Vergleich hatte Bayern im Jahr 2010 mit 1.463 Neueinstellungen in den Polizeivollzugsdienst die höchsten Einstellungsquoten im Bundesvergleich. Das hat heute Bayerns Innenminister Joachim Herrmann mitgeteilt. Bezogen auf die Gesamtzahl der vorhandenen Stellen ohne Ausbildungsstellen bei der Polizei bedeutet das: Auf 21 Stellen kommt in Bayern eine Neueinstellung. Der Bundesdurchschnitt für das vergangene Jahr liegt nur bei einer Neueinstellung auf 32 vorhandene Stellen. Herrmann: „Dieser Vergleich zeigt deutlich, wie viel uns die Innere Sicherheit in Bayern wert ist. 1.463 eingestellte Beamtinnen und Beamte im letzten Jahr sind im bundesweiten Vergleich Spitze.“

Nach ihrer Ausbildung verstärken diese jungen Beamtinnen und Beamten ab dem nächsten Jahr die bayerischen Polizeidienststellen.
Auch der Frauenanteil bei der Polizei steigt ständig, so der Minister. Zwar lag der Frauenanteil mit rund 23 Prozent im Jahr 2010 nominell noch unter dem Bundesdurchschnitt von 30 Prozent. Vergleicht man jedoch die Anteile von Frauen getrennt nach Laufbahnen, so ergibt sich für die Einstellung in den gehobenen Polizeivollzugsdienst der bayerischen Polizei ein Frauenanteil von 32 Prozent, der Bundesdurchschnitt liegt hier bei 35 Prozent. Herrmann: „Wenn man davon ausgeht, dass es erst seit den Neunziger Jahren Frauen bei der Schutzpolizei gibt, holen wir Jahr für Jahr auf und nähern uns dem Bundesdurchschnitt.

Ich appelliere an alle jungen Frauen und Männer, die Chance zu ergreifen und die vielen Einstellungsmöglichkeiten für junge Leute bei der Polizei zu nutzen. Wir freuen uns auf jede Bewerbung.“ Die Bayerische Polizei wird im laufenden Jahr rund 1.300 neue Kolleginnen und Kollegen einstellen.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.