Beim Bevölkerungsschutz darf nicht gespart werden

7. März 2011 | Themenbereich: Baden-Württemberg, Bevölkerungsschutz | Drucken

Baden-Württemberg hat mit 20 Millionen Euro aus den Zukunftsinvestitionsprogrammen von Bund und Land moderne Ausstattung für den Bevölkerungsschutz beschafft. Der Schutz und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger des Landes haben für uns höchste Priorität.“ Das sagte Innenminister Heribert Rech am Montag, 7. März 2011, in Stuttgart.

„Die Herausforderungen für den Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger haben sich in den letzten Jahren gravierend gewandelt. Ich nenne als Beispiele nur häufiges Hochwasser, drohende Pandemien oder die Gefahr durch den internationalen Terrorismus. Daneben müssen Großveranstaltungen im Land, beispielsweise in diesem Jahr der Besuch des Papstes und die Fußballweltmeisterschaft der Frauen, gesichert werden. Beim Bevölkerungsschutz darf deshalb nicht gespart werden“, sagte der Innenminister. Die 20 Millionen Euro von Bund und Land seien im vergangenen und noch in diesem Jahr investiert worden. Besonders moderne Fahrzeuge für den Sanitätsdienst und Brandschutzausstattung habe das Innenministerium beschafft.

Mit Unterstützung der Feuerwehren und Hilfsorganisationen seien Aufträge für mehr als 210 Fahrzeuge, für Löschausstattung bei Großbränden und für die Gefahrstoffabwehr vergeben worden. Den im Katastrophenschutz des Landes engagierten Organisationen und den Feuerwehren habe dringend notwendiges Material zur Verfügung gestellt werden können. „Diese Investitionen sind ein wichtiges Signal an die vielen engagierten Helferinnen und Helfer vor Ort. Die Landesregierung ist stolz auf die ehrenamtlich bei den Hilfsorganisationen mitwirkenden Bürgerinnen und Bürger des Landes. Ihnen allen gilt mein ganz besonderer Dank“, so der Minister.

Beschafft habe das Land 83 „Gerätewagen Sanität“ für den Transport von Helfern und sanitärer Ausstattung. Sie ermöglichten den Aufbau eines großen Behandlungsplatzes direkt am Ort des entstandenen Schadens. Außerdem seien 80 Krankentransportwagen für die Erstversorgung und Überwachung von Patienten angeschafft worden, 33 Mannschaftswagen für den Transport von Einsatzkräften oder verletzten Personen, vier Fahrzeuge, die als Personenauskunftsstellen zur Vermisstensuche und Familienzusammenführung dienten, und elf Bootsfahrzeuge mit Anhängern und Hochwasserbooten für die Wasserrettung. Sechs neue Abrollbehälter Wasserförderung seien bei den Feuerwehren in Freiburg, Heilbronn, Karlsruhe, Konstanz, Mannheim und Stuttgart stationiert worden. Sie könnten große Wassermengen über lange und schnell zu verlegende Schlauchstrecken befördern.

„Mit der neuen Ausstattung sind wir für Katastrophen gut gerüstet“, sagte Rech und dankte allen, die an der Umsetzung der Zukunftsinvestitionsprogramme für den Bevölkerungsschutz beigetragen haben.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.