Polizeiarbeit trägt Früchte – Nie gab es weniger Verkehrstote

4. März 2011 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

3.657 Verkehrstote sind eine gewaltige Zahl, aber sie ist so niedrig wie nie und deshalb eine positive Nachricht. Wieder einmal sank die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland auf einen neuen historischen Tiefststand, sie sank gegenüber dem Vorjahr um 495 oder 12 Prozent. „Dies ist auch ein großer Erfolg für die Polizei“, freut sich der Bundesvorsitzende der DPolG, Rainer Wendt. Die vielseitigen Bemühungen zigtausender Kolleginnen und Kollegen, durch Verkehrsaufklärung und Präventionsarbeit, aber auch durch konsequente Ahndung von Verkehrsverstößen zur Änderung des Verkehrsverhaltens beizutragen, zeigten Wirkung.

In Berlin erklärte DPolG-Bundesvorsitzender Rainer Wendt:
„Die Beschimpfung unserer Kolleginnen und Kollegen als „Knöllchenjäger und Wegelagerer“ dürften jetzt hoffentlich endlich vorbei sein, denn es zeigt sich, dass die Arbeit der Polizei Früchte trägt. Selbstverständlich gibt es viele Faktoren, die auf die Unfallentwicklung Einfluss nehmen, die Witterungsverhältnisse spielen eine entscheidende Rolle, ebenso die vielen Bemühungen um technische Neuerungen zur Verbesserung der Fahrzeugsicherheit.

Aber es zeigt sich eben auch, dass die gezielte Ansprache von Verkehrsteilnehmern nach einem begangenen Verkehrsverstoß auch dann zur positiven Verhaltensänderung beiträgt, wenn damit eine Geldbuße oder ein Verwarngeld verbunden ist. Ahndung von Verkehrsverstößen kann so zur Rettung von Menschenleben beitragen und hat mit Abzocke nichts zu tun.

Mit besonderen Programmen, wie z.B. dem jüngst in NRW aufgelegten Konzept „Crash-Kurs“ will die Polizei gezielt die jüngere Generation ansprechen, die ersten Pilotveranstaltungen sind sehr vielversprechend. Mit Beiträgen betroffener Menschen, die als Opfer, Hinterbliebene, Polizisten oder Rettungskräfte an schweren Verkehrsunfällen beteiligt waren, soll bei jungen Menschen Betroffenheit und Nachdenklichkeit erzeugt werden, das wirkt. Unsere Forderungen nach zusätzlichem Personal sind also kein Selbstzweck, wir brauchen genügend Einsatzkräfte, um auch diese wichtigen Präventionsprojekte zu realisieren.“

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