Mehr Aus- und Fortbildungsplätze für Freiwillige Feuerwehren

2. März 2011 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz, Sachsen | Drucken

Das Sächsische Staatsministerium des Innern startet gemeinsam mit der Landeshauptstadt Dresden ein Pilotprojekt, um die Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten für die Freiwilligen Feuerwehren zu erhöhen.

Ab Sommer 2011 führt die Landeshauptstadt Dresden einen ursprünglich an der Landesfeuerwehrschule in Nardt vorgesehenen Grundlehrgang im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst durch. In dem Lehrgang erhalten die künftigen Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr ihre Grundausbildung. Der Einführungslehrgang beginnt am 15. August 2011 und dauert ein halbes Jahr.

Das Sächsische Staatsministerium des Innern und die Stadt Dresden unterzeichneten dazu eine entsprechende Vereinbarung.

Durch das Pilotprojekt werden an der Landesfeuerwehrschule in Nardt zusätzliche Aus- und Fortbildungsplätze für die Freiwilligen Feuerwehren frei. Für 2011 sind dies 400 Lehrgangsplätze für Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren, von denen mehr als die Hälfte oft nachgefragte Führungslehrgänge sind.

Innenminister Markus Ulbig: „Unsere sächsischen Feuerwehrleute leisten eine bedeutende und engagierte Arbeit. Sie bringen vollen Einsatz und riskieren dabei auch ihre Gesundheit zum Wohle der Menschen. Deshalb müssen alle Angehörigen der Feuerwehren stets gut aus- und fortgebildet sein. Dafür notwendig ist, dass die entsprechenden Angebote bereit stehen. Nachdem wir das Lehrgangsangebot der Landesfeuerwehrschule in diesem Jahr bereits nachhaltig erhöhen konnten, ist mit dem gemeinsamen Pilotprojekt der Stadt Dresden und des Innenministeriums ein weiterer großer Schritt getan.“

Detlef Sittel, Zweiter Bürgermeister der Landeshauptstadt Dresden: „Die Dresdner Berufsfeuerwehr betritt mit diesem Projekt Neuland, indem wir in die Ausbildung von Berufsfeuerwehrleuten einsteigen. Ich bin mir sicher, dass wir damit einen wichtigen Beitrag für eine qualitätsvolle Ausbildung leisten und zugleich die Ausbildungsmöglichkeiten der Freiwilligen Feuerwehren in Dresden und Sachsen verbessern helfen. Es ist gleichzeitig die Gelegenheit zu prüfen, inwiefern die Ausbildung am Standort einer Berufsfeuerwehr optimiert werden kann. Das Projekt zeigt einmal mehr, dass es gut ist, wenn Stadt und Land zusammenarbeiten.“

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.