DPolG bietet dem neuen Innenminister eine gute Zusammenarbeit an

2. März 2011 | Themenbereich: Bundespolizei, Deutsche Polizeigewerkschaft | Drucken

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) Fachverband Bundespolizei hat den neuen Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) zu seiner Bestellung als Chef im Innenministerium gratuliert und sich bei seinem Vorgänger, Dr. Thomas de Maizière, für die bisherige gute Zusammenarbeit bedankt. Thomas de Maizière (CDU) war seit 2009 Innenminister.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte am Mittwoch den Wechsel in den beiden Ministerien bekannt gegeben, nachdem am Tag zuvor Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg seinen Rücktritt angekündigt hatte.

Der DPolG-Fachverbandsvorsitzende Hans-Joachim Zastrow bemerkte in Berlin, dass die Gewerkschaft mit dem bisherigen Innenminister de Maizière eine gute Zusammenarbeit hatte. Als problematisch sieht Zastrow aber die Tatsache, dass das große Problem Fusion BKA/BPOL jetzt weitergereicht werden muss. „Ich gehe davon aus, dass nicht einfach die Vorentscheidungen von de Maizière vom neuen Minister Dr. Hans-Peter Friederich übernommen wird.“ Er sieht darin vielmehr die Chance, die Evaluation der Sicherheitsbehörden neu und unter Beteiligung der Praktiker in BPOL, Zoll und BKA anzugehen. Zastrow bekräftigte mit Blick auf den neuen Innenminister, dass die DPolG Fachverband Bundespolizei hierzu ihre Zusammenarbeit anbietet.

Der 53 Jahre alte Friedrich war seit 2009 Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Bundestag. Von 2005 bis 2009 war er Unions-Fraktionsvize. Der Landesgruppenchef der CSU in Berlin gilt als ruhig, freundlich, zielstrebig. Bereits mit 16 Jahren trat Friedrich der Jungen Union bei. Seine bundespolitische Laufbahn begann der Jurist aus Oberfranken als persönlicher Referent von Michael Glos. 1998 kandidierte er zum ersten Mal für den Bundestag – und wurde auf Anhieb direkt gewählt.

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